Performance und Infostand in Neuwied

Mit einem Infostand und einer Performance zu Frauensklavenmärkten machte Utamara gestern in der Innenstadt von Neuwied auf die Situation von Frauen aufmerksam

Performance und Infostand in Neuwied: Frauen im Krieg unter den Terrormilizen des IS                             

Mit einem Infostand und einer Performance zu Frauensklavenmärkten machte Utamara gestern in der Innenstadt von Neuwied auf die Situation von Frauen aufmerksam, die unter dem Terror der IS-Milizen in Syrien und Irak brutalster Gewalt ausgesetzt sind.

In ihrem Flugblatt hieß es: „Frauen wird unter dem salafistisch- dschihadistischen IS jegliches Menschsein verwehrt, sie werden einzig als Ware betrachtet. Ihnen wird in Fatwas verboten, sich in der Öffentlichkeit zu bewegen, ihnen wird vorgeschrieben, sich ganz zu verschleiern. Sie werden entführt und auf Sklavenmärkten verkauft und zur Prostitution gezwungen, um den Dschihadisten als Sexsklavinnen zu dienen. Sie werden vergewaltigt, ermordet oder in den Selbstmord getrieben.“

Zahlreiche Passanten suchten das Gespräch am Infostand und drückten ihr Entsetzen über die Situation in Irak und Syrien aus. Viele verfolgen die Situation in den Medien. Sie sagten, es sei mehr als notwendig, dass den Menschen von hier aus Unterstützung zukomme.

Erschreckenderweise reagierten einzelne Passanten jedoch auch ablehnend und brachten ihre rassistische und menschenverachtende Einstellung klar zum Ausdruck.

Es wurden auch Spenden gesammelt für die Mädchen und Frauen, die vor den Angriffen aus der Region Sindschar fliehen mussten. Ein Spendenkonto von Utamara wurde ebenfalls eingerichtet. Hintergrundinformationen zur Situation der Frauen und zu Spendenmöglichkeiten finden sie hier.

   

   

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