das Jahr 2011 war für unsere Einrichtung wieder ein arbeitsintensives Jahr. Das Projekt „Gewalt ist kein Schicksal – Gemeinsam Lernen Frauen Leben!“ stellt einen Schwerpunkt unserer

 Für den Zeitraum Januar bis Dezember 2011

Inhalt

 

Einleitung..............................................................................................................................

 

1. Projekte

1.1. Projekt „Gewalt ist kein Schicksal – Gemeinsam Lernen Frauen Leben!“....................

1.2. Projekt „Internationaler Frauenkampf gegen Feminizid..........................................

 

2. Bildungsarbeit

2.1. Bildungsarbeit für junge Frauen.................................................................................

2.2. Bildungsarbeit für Frauen............................................................................................

2.3. Bildungsarbeit für Männer..........................................................................................

2.4. Weitere Aktivitäten....................................................................................................

 

3. Netzwerk- und Gremienarbeit

3.1. Runder Tisch gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen......................................

3.2. Runder Tisch gegen Gewalt Kreis Neuwied.................................................................

3.3. Mitarbeit im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband........................................

3.4. Gemeinsame Konferenzen mit Netzwerkorganisationen............................................

3.5. Arbeitskreis Integration...............................................................................................

 

 

4. Wie finanziert sich Utamara e.V.?.................................................................................

 

 

5. Personal

 

6.1. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Praktikantinnen...............................................

 

6. Wie kann die Arbeit von Utamara e.V. unterstützt werden? .........................................

 

 

Einleitung

 

Liebe LeserInnen,

 

das Jahr 2011 war für unsere Einrichtung wieder ein arbeitsintensives Jahr. Das Projekt „Gewalt ist kein Schicksal – Gemeinsam Lernen Frauen Leben!“ stellt einen Schwerpunkt unserer Arbeit dar. Zugleich ist es uns gelungen, die Beratungsarbeit im Rahmen dieses Projektes mit der Bildungs- und Netzwerkarbeit zu kombinieren. Hierdurch haben wir in unserer täglichen Arbeit bemerken können, dass das gemeinsame Lernen und Leben von Frauen wirklich Kraft und Mut gibt, neue Schritte zu wagen.

In dem vorliegenden Jahresbericht können Sie sich selbst darüber einen genaueren Einblick verschaffen.

Auch im kommenden Jahr werden wir unsere Arbeiten fortsetzen, um den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen und neue Begegnungen zu schaffen. Wie auch Sie daran mitwirken können, erfahren Sie genauer im letzten Abschnitt unseres Jahresberichtes.

 

Für weitere Fragen und Anregungen können Sie sich gerne an uns wenden.

 

Mit den besten Wünschen,

der Vorstand der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V.

 

 

 

1. Projekte

 

1.1. Projekt „Gewalt ist kein Schicksal – Gemeinsam Lernen Frauen Leben!“

 

  • Maßnahme I: Telefonberatung für von Gewalt betroffene Frauen

Die Frauen, die sich an die Telefonberatung gewandt haben, haben zumeist über mehrere Jahre hinweg mit einer Vielzahl von Problemen zu kämpfen, für die sie bisher keine entsprechenden AnsprechpartnerInnen gefunden haben. Dazu stehen die Anruferinnen fast immer bereits seit vielen Jahren unter dem Einfluss von mehrfachen, traumatisierenden Gewalteinflüssen. Jede Beratungsanfrage bedeutet eine umfangreiche Betreuung: Neben der Stabilisierung, dem mentalen Aufbau und der Stärkung der Frauen sind ein Sortieren der Schwierigkeiten sowie das Einholen von Fachinformationen für mögliche Lösungswege, eine juristisch und sozial Beratung, häufig Übersetzungsarbeit sowie die längerfristige Begleitung in die Selbstständigkeit nötig. Die Unterstützung muss immer interdisziplinär erfolgen. Zudem werden oft noch Fragen zur Kindererziehung, zu den Sozialleistungen nach SGB II, zum Aufenthaltsrecht etc. gestellt.

  • Maßnahme II: Selbsthilfegruppen

Frauen-Selbsthilfegruppe mit traumatischen Erfahrungen wie Gewalt- Kriegs- und Fluchterfahrungen

Der Austausch über die schweren Lebensgeschichten in einem vertrauten und solidarischem Rahmen, das gemeinsame Entwickeln von Perspektiven, der Abstand zum Alltag und die Möglichkeit einer fachlichen, muttersprachliche Beratung zur Entwicklung weiterführender Lebensperspektiven führte bei alle Frauen zu einer enormen Stärkung im Laufe der monatlich stattfindenden 7 Wochenenden davon 5 im Jahr 2011. Die Frauen konnten sich selbst und ihre eigenen Bedürfnisse wahrnehmen. Desweiteren wurde für die Mütter mit Kindern eine fachlich und muttersprachlich qualifizierte Kinderbetreuung angeboten, die mit den Müttern Konzepte für Wege in eine gewaltfreie Kindererziehung vorgestellt und diskutiert hat.

Die Wochenendenden wurde organisiert und durchgeführt von einem Stab an Mitarbeiterinnen der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA - teils ehrenamtlicher. Das interdisziplinäre und interkulturelle Team bestand aus Dipl. Theaterpädagogin, Sozialpädagogin, Psychologin, Dipl. Sozialwirtin, Juristin, mehreren Dolmetscherinnen sowie mehreren Referentinnen aus der Frauenbildungsarbeit.

Das Programm wurde mit den Teilnehmerinnen gemeinsam entwickelt und alle Wünsche konnten in nachfolgende Termine aufgenommen werden. Das Besondere an dieser Gruppe war die aktive Unterstützung von Teilnehmerinnen aus der vorherigen Gruppe. Sie haben unterstützende Aufgaben wie Bekanntmachung des Angebots, Dolmetschen, Rahmenorganisation und Kinderbetreuung übernommen. Besonders war dieses Mal auch das kunsttherapeutische Angebot, welches auch gut durch die Teilnehmerinnen angenommen wurde.

In der Abschlussbewertung wurden die Selbsthilfegruppentreffen von den Teilnehmerinnen und den Begleiterinnen als erfolgreich bewertet, die Teilnahme der Frauen aus der vorherigen Gruppe wurde positiv aufgenommen. Alle Frauen drückten aus, dass sie sich wesentlich besser fühlten als zu Beginn der Maßnahme und das dies auch von ihrer Umgebung wahrgenommen wurde. Die Frauen legten fest, dass sie die neu gewonnen und stärkenden Kontakte aus der Gruppe selbstständig fortführen möchten.

 

  • Maßnahme III: Aufklärungsangebote

Die entwickelten Seminare „Was ist Gewalt und welche Folgen hat diese?“, „Frauen und ihre Rechte - im Falle von Gewalterfahrungen“, „Migration und Trauma“ sowie „Inwiefern werden Gewaltstrukturen durch die Geschlechterrollen reproduziert?“ wurden weiterhin angeboten und durchgeführt. Die Seminare wurden auf die jeweiligen AnfragerInnen inhaltlich abgestimmt. Das zuletzt genannte Seminar ging vor allem auf die Dimension der Verankerung von Gewaltakzeptanz in Erziehung, gesellschaftlichen Strukturen und die Möglichkeiten, bestehende Gewaltspiralen persönlich und gesellschaftlich ein. Die Seminare wurden für Frauen angeboten, für Frauen und Männer, sowie nur für Männer.

Desweiteren beinhaltet ein großer Anteil des Aufklärungsangebots insbesondere die Sensibilisierung von Behörden, Ärzte und Einrichtungen, an die sich Migrantinnen mit schweren Gewalterfahrungen wenden. Hierzu bietet die jeweilige Beraterin eine Kommunikationsbrücke an.

Aus den gesammelten Erkenntnissen der vorhandenen Kommunikationsschwierigkeiten, Vorurteilen und strukturellen Schwächen wurde ein entsprechendes Trainingsprogramm für interkulturelle Kompetenz und interkultureller Öffnung entwickelt.

 

  • Maßnahme IV: Trainingskurse und Netzwerkarbeit

Die Trainingsarbeit wurde vorbereitet, indem sich Projektmitarbeiterinnen und Ehrenamtliche in verschiedenen Fachtagungen und Konferenzen eingebracht haben, um zu erkennen welche Bedarfe es neben den Erkenntnissen aus der praktischen Arbeit an interkultureller Kompetenz und interkultureller Öffnung notwendig sind sowie in welcher Form entsprechenden Trainings entwickelt werden müssen.

Die Trainings, in denen besonders auf die Auswirkungen von traumatischen Erfahrungen wie Kriegsgewalt, häusliche Gewalt und Migrationserfahrungen anhand der Vorstellung der Studie „Kurdische Frauen und Trauma“ eingegangen wurden, wurden fortgesetzt und weiter ausgebaut. Insbesondere die interkulturelle Begegnung und der Austausch von Frauen, die in verschiedenen Feldern an der Aufarbeitung und Prävention von Gewalt arbeiten, konnte vermehrt werden. Dies Erfolgte zumeist in Seminaren im Haus der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA.

Die im Rahmen des Projekts entwickelten Erfahrungswerte und Kompetenzen der Mitarbeiterinnen von UTAMARA konnten auch verstärkt in Netzwerktreffen, Weiterbildungen, Konferenzen eingebracht werden. So konnte die Positionen von Migrantinnen und von Frauen in lokalen, regionalen und überregionalen Strukturen gestärkt und die Sensibilität der Aufnahmegesellschaft über entsprechende Lobbyarbeit erhöht werden. Durch die Teilnahme an der Trägerkonferenz Migration des LV RLP / Saarland konnte dem Landesverband ein gemeinsam erarbeitetes Konzept zur Interkulturellen Öffnung des Landesverbandes vorgelegt werden und in Form einer Auftaktkonferenz öffentlich präsentiert werden.

 

Weitere Netzwerkaktivitäten waren die Teilnahme an verschiedenen Konferenzen und Veranstaltungen des DPWV sowie des Runden Tisches, der IK Migration sowie der Interkulturellen Woche des Kreises Neuwied.

Das Projekt konnte dem Zeitplan und mit den in diesem Rahmen beabsichtigten Maßnahmen entsprechend umgesetzt werden. Dies ist insbesondere aufgrund des vielfältigen ehrenamtlichen Engagements der Mit-Frauen des Vereins UTAMARA sowie des großen Interesses der Multiplikatorinnen möglich gewesen.

Es sind drei bedarfsorientierte Selbsthilfegruppen gegründet worden. Die Selbsthilfegruppen orientierten sich an Nachfrage und Bedürfnisse von Frauen mit Gewalterfahrungen und in Krisensituationen. In beiden wurden die Ziele des Projekts erfüllt. In den durchgeführten Seminaren waren Methoden zum ressourcenorientiertes Empowerment und zur Emanzipation immer Basis für die jeweiligen Durchführungskonzepte. Entsprechend konnte sich auch in diesem dem Ziel angenähert werden.

Auf das Ziel der Prävention von Gewalt und Suchtgefährdung konnte insbesondere über die breite Aufklärungsarbeit in den allen vier Maßnahmen zur Thematik und dem zusätzlichen Angebot des Wendo Seminars hingearbeitet werden.

Ebenso für die Erreichung des Ziels im Rahmen der Möglichkeiten dieses Projekts wurde ein breites Netzwerk geschaffen zu denen Kooperationspartner aus der Aufnahmegesellschaft und der MSO’s gehören und mit denen bereits erste Veranstaltungen durchgeführt wurden. Auch konnten die Annäherung von Frauen aus verschiedenen Fachbereichen zusammengebracht werden, um die notwendigen Themen für gemeinsame Veranstaltungen festzulegen.

 

Anzahl der Gesamten Teilnehmerinnen waren 1775. Die Anzahl der Zuwanderinnen 1244 und die Anzahl der Einheimischen lag bei 531

 

 

1.2. Projekt „Internationaler Frauenkampf gegen Feminizid“ am 17.September in Köln

 

Um Frauenperspektiven und unsere gemeinsame Suche nach Frieden, Freiheit und Demokratie zu stärken, wollen wir die Veranstaltung „Internationaler Frauenkampf gegen Feminizide“ organisieren. Die sexistische Ausbeutung, Vereinnahmung, und Fremdbestimmung von Frauen durchdringt offen oder subtil alle Lebensbereiche, beeinflusst unser Denken und Handeln. Sie soll uns unserer Identität, unseres Selbstbewusstseins, unserer Kraft und Solidarität berauben. Feminizid ist ein globales Phänomen.

Die Konferenz hat am 17. September 2011 in Köln in der Alten Feuerwache mit einer Teilnahme von ca. 170 Teilnehmerinnen. Die Konferenz verlief dem Programm entsprechend, am Vormittag wurden die vier Referate zum Thema Formen und Auswirkungen des Feminizids in verschiedenen Ländern durch die Referentinnen Houzan Mahmoud, Figen Kaplan, Maria Mies sowie Patricia Zapata gehalten. In der anschließenden Diskussion gab es Fragen zu den Beiträgen der Referentinnen sowie die Beiträge seitens des Publikums zu einer gemeinsamen Begriffsdefinition. Es wurde in mehreren Redebeiträgen der Diskussionsteilnehmerinnen aus dem Publikum und auch der Referentinnen deutlich, dass es dazu eines sehr viel tieferen Austausches bedarf und dass dieser im Anschluss einer solchen Konferenz durch weitere Folgeveranstaltungen realisieren lassen sollten. Es wurde jedoch allgemein festgestellt, dass das Ausmaß an Gewalt gegen Frauen weltweit einer anderen Form der Bekämpfung bedarf. Sie sollte vielfältigeren und verknüpfter erfolgen als bisher. Mit dieser Feststellung begann direkt der zweiten Teil, indem die Kamagnen, erfolgreich Aktionen, rechtlichen Möglichkeiten vorgestellt wurden. Dazu sprachen die Referentinnen Astrid Rund, Fadile Yildirim, Maitet Ledesma und Shewa Sium. Für die anschließende Diskussion wurde bekräftigt, dass eine bessere Vernetzung auf jeden Fall die Kämpfe der Frauen in den verschiedenen Ländern und auch in Deutschland stärken würde. Wieder wurde das Bedürfnis nach einem tieferen Austausch und noch mehr solcher oder ähnlicher Veranstaltungen ausgedrückt. In der Abschlussreflektion wurde die Konferenz als ein Erfolg bewertet, der allein durch die gemeinsame Organisation und die gemeinsamen Diskussionen die Kämpfe der verschiedenen individuellen und organisierten Frauen gestärkt haben sowie eine Vernetzung bewirkt haben.

Im Nachgang der Konferenz wurd eine gemeinsame Abschlussresolution erarbeitet. Die von interessierten Konferenzteilnehmerinnen und den Organisatorinnen beschlossen wurde. Diese wurde dann gemeinsam mit den übersetzten Redebeiträgen auch veröffentlicht.

 

 

2. Bildungsarbeit

 

2.1. Sommerbildungsfreizeit für junge Frauen „(Selbst)-Darstellungen und Identitäten junger Frauen und Mädchen in den Medien„ vom

 

Unsere Zielgruppe in der Sommerbildungsfreizeit waren sozial benachteiligte Mädchen und junge Frauen von 16 bis 24 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund.

 

Emanzipation und interkulturelles Zusammenleben gelten als Indikatoren für eine zeitgemäße gesellschaftliche Entwicklung. Obwohl bereits wichtige Fortschritte erreicht wurden, gibt es noch große Defizite. Insbesondere in den Medien werden häufig stereotype Bilder von Frauen, Mädchen und Migrantinnen gezeichnet, die der Entwicklung eines positiven Selbstbildes entgegenstehen. Gleichzeitig bieten moderne Medien und zivilgesellschaftliches Engagement zunehmend Möglichkeiten, die eigene Identität und Lebensentwürfe selbst aufzubauen und diesen Prozess in die Gesellschaft zurück zu tragen. Jedoch fehlt vielen jungen Frauen und Mädchen - unter ihnen auch viele Migrantinnen - der Zugang und das Know-how zu diesen Möglichkeiten. in der Sommerbildungsfreizeit können jungen Frauen und Mädchen aus sozial benachteiligten Familien, gemeinsam ihre Fähigkeiten und Ausdrucksmöglichkeiten entwickeln, erweitern und stärken, und so lernen sich selbst in der und ihre Anliegen gemeinsam in die Öffentlichkeit zu tragen. Viele Mädchen und Jugendliche stehen zwischen dem Leben in der Schule oder bei der Arbeit, in ihrem Freundeskreis und ihrer Familie, ohne diese Gruppen ihres Umfelds miteinander verknüpfen zu können. Insbesondere für junge Frauen mit Migrationshintergrund entsteht eine Vielfachbelastungen durch Anforderungen dieser verschiedenen Gruppen und der Schwierigkeit sich bzw. diese Teilbereiche ihres Lebens verständlich zu erklären. Das führt häufig zu einem Gefühl der Isolation, des Gespaltenseins und andauernden Überforderung. Die Bildungsfreizeit ist dazu angelegt, dass junge Frauen und Mädchen mit und ohne Migrationshintergrund sich zum einen von dieser Alltagsbelastung erholen können und nach der Freizeit ein gestärktes Selbstbewusstsein und Methoden entwickeln, die ihnen eine gesellschaftliche Partizipation ermöglicht. Im geteilten Erfahrungsaustausch können die Teilnehmerinnen erkennen, dass ihre isolierte Situation kein individuelles Problem ist. In gemeinsamen Diskussionen werden die Frauen und Mädchen Konzepte entwickeln, wie sie ihre Situationen überwinden und sich sowie ihre Interessen in ihrem Umfeld sowie in gesellschaftlichen Öffentlichkeit einbringen können. In den Seminaren ist kein individueller Austausch sondern ein geschützter Gruppenprozess mit professionellen und erfahrungsreichen Seminarleiterinnen geplant, die auch beispielhaft ihre persönlichen positiven Erfahrungen einbringen können. Dadurch werden Annäherungsprozesse unter den Teilnehmerinnen bereits positiv erlebt. Es wird auf die verbindenden Aspekte und gleichzeitig auch stärkenden Elemente für die jungen Frauen und Mädchen und ihr Selbstbewusstsein in einem geschützten Rahmen eingegangen. Mit Hilfe der unterschiedlichen Ausdrucksformen wird den Teilnehmerinnen die Möglichkeit eröffnet, bestehende Sprachbarrieren zu überwinden, vielfältige Formen des Aufeinanderzugehens zu lernen und damit Perspektiven für ein interkulturelles miteinander Leben zu entwickeln. Ein verbindendes Element wird der ergänzende Austausch über Meinungen und Erfahrungen ebenso wie die gemeinsamen Aktivitäten sein. Aus diesem individuell und gemeinsam gestärkten Selbstbewusstsein heraus können die jungen Frauen und Mädchen für sich verschiedene Methoden des Ausdrucks im Rahmen der Freizeit entwickeln, die sie für die Partizipation an der Gesellschaft erleichtert.

 

Die Umsetzung erfolgte folgendermaßen:

 

- In dem Rhetorikseminar erlernten die Mädchen die Grundtechniken der Rhetorik. Das Seminar wurde angeleitet durch die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Neuwied, die bereits mehrere Rhetorikseminare speziell zur Förderung der gesellschaftlichen Beteiligung von Frauen durchgeführt hatte.

- In einem Bewegungs- und Tanzseminar erlernten die Mädchen über den körperlichem Ausdruck ein gestärktes Selbstbewusstsein zu entwickeln. Die Seminarleiterin Trude Menrath hatte als langjährige Tanz-Soziotherapeutin und Wendolehrerin bereits viele Kurse zum Empowerment von Mädchen und junge Frauen für den Alltag durchgeführt.

- Das Seminar Persönlichkeitsentwicklung und Selbst-Bewusstsein wurde von einer Mitarbeiterin der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V. durchgeführt. In diesem Seminar wurde auf die Familiengeschichte, deren Zuwanderungsgeschichte sowie der persönlichen Entwicklung der jeweiligen Mädchen und Frauen eingegangen, um sie dahingehend zu unterstützen, die verbindenden und emanzipatorischen Aspekte gemeinsam herauszuarbeiten.

- Das Seminar Identität zwischen ethnischer Verfolgung, Migration und Sexismus leitete eine UTAMARA Mitarbeiterin die auf die Belastung durch traumatische Erlebnisse eingegangen ist, den Selbstheilungskräften eines Menschen/ einer Frau sowie Möglichkeiten und positiven Beispiele, mit traumatischen Erfahrungen leben zu lernen.

- In dem Seminar "Darstellung von jungen Frauen und Mädchen in den Medien insbesondere junger Migrantinnen" wurden verschiedene Ziele für eine Öffentlichkeitsarbeit für Frauenstrukturen und -themen besprochen und die Gefahren bei der Umsetzung. Auch wurde sich der Thematik des Sinns und Zwecks von ehrenamtlichem Engagement gewidmet, dazu wurden Vereine, Verbände und Kampagnen vorgestellt, in denen andere junge Frauen mit Migrationshintergrund bereits vernetzt sind.

- Um das Erlernte jeweils direkt spielerisch in die Praxis umsetzen zu können, wurden die Mädchen parallel zu dem Seminarprogramm eingeladen in kleinen Gruppen an einer Dokumentation oder Reportage (Wie Film, Radio oder Artikel) über ein selbst festgelegtes Thema zu arbeiten. Die Erstellung dieser Dokumentationen wurde professionell angeleitet und wurden in verschiedenen Medien, wie dem offenen Kanal sowie auf der UTAMARA Facebook Seite veröffentlicht.

 

23.-29.07.2011 Sommerbildungsfreizeit mit Schwerpunkt „Wie können sich junge Frauen für Frauen in

Frauenvereine gegen Gewalt engagieren?“

24. - 31.08.2011 Bildungsarbeit für junge Studentinnen

 

 

2.2. Sommerbildungsfreizeit für Frauen „Frauen zwischen Familie und gesellschaftlichem Engagement“

 

iele Frauen stehen zwischen dem Familienleben und dem Bedürfnis sich gemeinsam mit anderen Frauen gesellschaftlich einzubringen. Insbesondere für Frauen mit Migrationshintergrund entsteht eine Vielfachbelastungen durch Anforderungen die einerseits aus ihrem Umfeld an sie gestellt werden und den Wünschen die sie für sich selbst im Leben haben. Diese schränken häufig auch die Abbiegemöglichkeiten für Frauen am gesellschaftlichem Leben ein. Das führt häufig zu einem Gefühl der Isolation, des Gespaltenseins und andauernden Überforderung.

Die Bildungsfreizeit wurde dazu angelegt, dass Frauen mit und ohne Migrationshintergrund sich zum einen von dieser Alltagsbelastung erholen können und nach der Freizeit ein gestärktes Selbstbewusstsein und Methoden entwickeln können, die ihnen eine gesellschaftliche Partizipation ermöglicht. Im geteilten Erfahrungsaustausch konnten die Teilnehmerinnen erkennen, dass ihre isolierte Situation kein individuelles Problem ist. In gemeinsamen Diskussionen haben die Frauen Konzepte entwickeln, wie sie ihre Situationen überwinden und sich sowie ihre Interessen in ihrem Umfeld sowie in gesellschaftlichen Öffentlichkeit einbringen können.

In den Seminaren war kein individueller Austausch sondern ein geschützter Gruppenprozess mit professionellen und erfahrungsreichen Seminarleiterinnen geplant und durchgeführt, die auch beispielhaft ihre persönlichen positiven Erfahrungen einbringen konnten.

Es wurde auf die verbindenden Aspekte und gleichzeitig auch stärkenden Elemente für die Frauen und ihr Selbstbewusstsein in einem geschützten Rahmen eingegangen. Mit Hilfe der unterschiedlichen Ausdrucksformen wurden den Teilnehmerinnen die Möglichkeit eröffnet, bestehende Sprachbarrieren zwischen Migrantinnen und Nicht-Migrantinnen zu überwinden, vielfältige Formen des Aufeinanderzugehens zu lernen und damit Perspektiven für ein interkulturelles miteinander Leben zu entwickeln. Ein verbindendes Element wurde der ergänzende Austausch über Meinungen und Erfahrungen ebenso wie die gemeinsamen Aktivitäten.

Aus diesem individuell und gemeinsam gestärkten Selbstbewusstsein heraus konnten die jungen Frauen und Mädchen für sich verschiedene Methoden des Ausdrucks im Rahmen der Freizeit entwickeln, die sie für die Partizipation an der Gesellschaft erleichtert.

Dies wurde in dem halbtägigen Seminarprogrammen folgendermaßen umgesetzt:

In dem Seminar zu Persönlichkeitsentwicklung und Selbst-Bewusstsein wurde auf die Familiengeschichte, deren Zuwanderungsgeschichte sowie der persönlichen Entwicklung der jeweiligen Frauen eingegangen, um sie dahingehend zu unterstützen, die verbindenden und emanzipatorischen Aspekte gemeinsam herauszuarbeiten.

In dem Seminar Identität zwischen ethnischer Verfolgung, Migration und Sexismus wurde auf die Belastung durch traumatische Erlebnisse eingegangen, den Selbstheilungskräften eines Menschen/ einer Frau sowie Möglichkeiten und positiven Beispiele, mit traumatischen Erfahrungen leben zu lernen. Hier wurde insbesondere auf die Schwierigkeit des Migrationsprozesses eingegangen der sich je nach Generation unterschiedlich gestaltet ist.

 

Das Seminar „Frauen zwischen Familie und gesellschaftlichem Engagement“ ist auf das Verhältnis von Mutter und Kindern eingegangen, dass häufig durch viele familiäre und gesellschaftliche Anforderungen an Frauen und den zurückgestellten eignen Ansprüchen stark belastet werden. Dies führte jedoch zu Unzufriedenheit der Frauen und einem Gefühl von Isolation, zu dem die Teilnehmerinnen mit geteilten Erfahrungen gemeinsam neue Perspektiven erarbeiten haben. Hierbei wurde insbesondere auf die Möglichkeiten und Potentiale zu Verbesserung des Verhältnisses zu den Kindern eingegangen.

 

In dem Seminar "Darstellung Frauen in der Öffentlichkeit" erarbeiteten die Frauen verschiedene Ziele für eine Öffentlichkeitsarbeit für Frauenstrukturen und -themen besprochen und der Gefahr der Umsetzung. Auch wurde sich der Thematik des Sinns und Zwecks von ehrenamtlichem Engagement gewidmet.

Abschließend haben die Frauen im Seminar erlernen können, zu den Grundtechniken der Rhetorik ihre Anliegen und gesellschaftlichen Forderungen zum Ausdruck zu bringen.

Neben den Seminaren wurde eine Freizeitgestaltung gemeinsam mit den Kindern durchgeführt, dazu fand ein Treffen mit den Beginnen in Westerburg statt, um Einblick in das neue Wohnprojekt zu erhalten.

U.a. folgende durchgeführte Bildungsarbeiten:

18. - 20.01.2011 Seminar: „Was ist Gewalt?“ türkische Frauen aus dem Kreis

05. - 06.03.2011 Seminar: „Die Rolle der Frau in der Presse“ mit Journalistinnen

08.03.2011 Seminar: „Geschichte der Frauenbewegung“ in Berlin

10.03.2011 Seminar: „Dimension und Ausmaß von Feminizid – Was können wir dagegen tun?“

22.-24.04.2011 Seminar: Frauen zwischen Familie und gesellschaftlichem Engagement“

29.-01.05.2011 Seminar: „Was ist Sexismus?“ in Belgien

02. - 05.05.2011 Darmstädter Frauengruppe bei UTAMARA

13. - 14.05.2011 Musikgruppe bei UTAMARA

05. - 07.07.2011 Frauengruppe Idar-Oberstein bei UTAMARA

31.07. - 06.08.2011 Sommer-Ferienfreizeit für Frauen mit Schwerpunkt „Gesellschaftliches Engagement von Frauen“

25. - 28.08.2011 Seminar mit Journalistinnen bei UTAMARA

24. - 25.09.2011 WenDo - Selbstverteidigungskurs für Frauen

07. - 09.10.2011 Gruppe Arbeit und Leben aus Mainz bei UTAMARA

24. - 26.10.2011 Schuhfabrik AhleN

12. - 13.11.2011 Seminar: „Frauen und Musik“ bei UTAMARA

 

2.3. Bildungsarbeit für Männer

Utamara organisierte und führte auch in diesem Jahr einen Seminar für Männer,mit dem Ziel durch, dass die Männer patriarchale Einstellungen bei sich selbst und anderen hinterfragen. Ein Schwerpunkt wurde dabei auf die Lebenserfahrung jeder/s einzelnen TeilnehmerIn als eine Quelle des Lernens gelegt. Auch spielten im Ansatz von Utamara die Auseinandersetzung und Überwindung von gesellschaftlichen Tabus, persönliche Erfahrungs‐ und Wissensaustausch eine wichtige Rolle.

18.-19.06.2011 Seminar für Männer zur Hinterfragung des Geschlechterverhältnisses und -rollen

 

 

2.4. Weitere Aktivitäten

 

Kulturtag

Unter dem Titel „Regenbogen der Kulturen“ veranstaltete die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V. am 29. Mai 2011 wieder einen interkulturellen Kulturtag. Wie die Gemeinsamkeit der verschiedenen Farben dem Regenbogen seine Schönheit verleiht, so ermöglichte dieser Kulturtag eine Begegnung mit unterschiedlichen Farben und Facetten der Kulturen von Frauen. Der „Regenbogen der Kulturen“ ist zugleich den Namensgeberinnen Einrichtung Utamara, Uta und Amara, gewidmet. Denn auch sie engagierten sich dafür, Brücken zwischen Menschen und Kulturen zu bauen; gemeinsam für ein Leben in Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit aktiv zu werden. Über 150 Gäste erfreuten sich an dem Musik- und Theaterprogramm im Garten der Frauenbegegnungsstätte und sahen sich die Ausstellung zu Portraits und Lebensgeschichten von Migrantinnen in Deutschland an.



3. Netzwerk- und Gremienarbeit

 

UTAMARA begreift sich als ein Teil von internationalen feministischen Bewegungen und arbeitet daher in sozialen, lokalen, regionalen, überregionalen und internationalen Netzwerken mit. Eine Kernüberzeugung steckt darin, Bildung als ‘gemeinsames / gegenseitiges Lernen’ zu sehen. UTAMARA organisiert Fachkonferenzen bzw. nimmt an solchen teil. Darüber hinaus bringt UTAMARA sich in Arbeitskreisen wie dem Runden Tisch gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen und der AG Migration des LV des DPWV Rheinland-Pfalz/Saarland ein.

 

3.1. Runder Tisch gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen

Auch im Jahr 2011 hat UTAMARA kontinuierlich an den Sitzungen und Veranstaltungen des „Runden Tisch in engen sozialen Beziehungen Rhein-Westerwald“ teilgenommen und mitgewirkt. Darüber konnten wir unsere regionalen Netzwerke erweitern.

 

3.2. Runder Tisch gegen Gewalt Kreis Neuwied

Um die Zusammenarbeit gegen Gewalt gegen Frauen und Kinder im Kreis Neuwied besser vernetzen zu können und mit den verschiedenen Trägern und Projekten im Kreis gemeinsame Veranstaltungen zu planen, beteiligte sich UTAMARA auch an Sitzungen des Runden Tisches in Neuwied sowie an Öffentlichkeitsaktionen zum Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen am 25.11.

3.3. Mitarbeit im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes

Als Frauenbegegnungsstätte Utamara e.V. haben wir kontinuierlich an den Arbeitsgruppen und Trägerkonferenzen der Paritätischen Wohlfahrtverbandes teilgenommen. Wir beteiligten uns an der Trägerkonferenz Migration des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, mit Hinblick auf die Vorbereitung einer Konferenz zum Thema „Interkulturelle Öffnung“.

04.05.2011 Trägerkonferenz Migration, Mainz

29.06. - 1.07.2011 Teilnahme an der Fachtagung des DPWV:

15.11.2011 Mitgliederversammlung des DPWV in

 

3.4. Gemeinsame Konferenzen mit Netzwerkorganisationen

20.01.2011 Konferenz Trägerkonferenz Migration IKÖ

06.03.2011 Konferenz Tüday

10.03.2011 Katharinenhof, Treffen mit Ev. Frauen in Linz

11.03.2011 Veranstaltung in Neuwied zum 8.3. mit dem Neuwied Netzwerk

17.09.2011 Tageskonferenz zum Thema: „Internationaler Frauenkampf gegen Feminizide“

25.09.2011 Interkulturelle Woche Veranstaltung mit dem Mehrgenerationshaus, Neuwied

10.11.2011 Shortcut to Justice und Panel in Linz mit Astrid Thol

30.11.2011 Fachtagung Enttabuisierung oder Voyeurismus, Neuwied

3.5. Arbeitskreis Integration

Mitarbeiterinnen von UTAMARA beteiligten sich regelmäßig an den Treffen des Arbeitskreises Integration und der AG Migration des LV RLP/Saarland des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

 

4. Wie finanziert sich die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V.?

Bis 2009 wurden die Finanzierungen der Arbeiten der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA über eine Anschubsfinanzierung durch die Stiftung International Free Women's Fondation garantiert. Seit 2010 hat sich die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA mit ihren Arbeiten selbst durch Spenden, Projekteinnahmen und Mitgliedsbeiträge finanzieren. Zudem wurden Solidaritätskonzerte, Kulturveranstaltungen, Spendenaufrufe und andere Aktivitäten veranstaltet, mit denen die Finanzierung der Arbeiten des gemeinnützigen und mildtätigen Vereins zu ermöglicht werden konnte.

Für besondere und größere Projekte werden Förderanträge gestellt. Eine weitere Einnahmequelle sind Honorare, die Referentinnen von UTAMARA für Seminare, Vorträge und andere Veranstaltungen erhalten.

 

5. Peronal

Das Team von UTAMARA besteht aus 5 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen darunter eine hauptamtliche Mitarbeiterin. Zudem sind im Vorstand UTAMARAs 7 gewählte Mitfrauen. Auch bietet UTAMARA Praktikumsplätze für junge Frauen an. Ebenso haben 2 Praktikantinnen ihren Praktika erfolgreich unter den u.a. Arbeitsbereiche absolviert:

  • telefonische und persönliche Beratungsgespräche mit Frauen mit und ohne Migrationshintergrund in den Sprachen kurdisch und türkisch
  • die Übersetzungsarbeit der Beraterin für die anfragenden Frauen
  • eigenständige Terminbegleitung im Rahmen der Beratungsarbeit
  • Teambesprechungen
  • Netzwerkgespräche und -veranstaltungen zur Aufklärung von Gewalt gegen Frauen
  • Netzwerkveranstaltungen
  • Übersetzungs- und Dolmetschertätigkeiten  

6. Wie kann die Arbeit von UTAMARA unterstützt werden?

 

Wenn Sie einen Beitrag zur Fortsetzung der Aktivitäten und der Ausweitung des Angebotes leisten möchten, gibt es dafür viele Wege:

 

  • Sie können die Arbeiten und Veranstaltungen der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA als aktives Mitglied über regelmäßige, ehrenamtliche Mitarbeit mit gestalten. Die ehrenamtliche Mitarbeit ist das Fundament der Arbeit von UTAMARA. Sie können sowohl in den laufenden Arbeiten als auch an der Gestaltung neuer Projekte mitwirken. Während Sie hierdurch die Möglichkeit haben, einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten, können Sie zugleich ihre eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse erweitern, Selbstbewusstsein gewinnen und neue Bekanntschaften schließen. Im Rahmen der Weiterbildungsangebote für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen, gibt es die Möglichkeit, an periodischen Diskussionsgruppen und Seminaren teilzunehmen.

 

  • Durch punktuelle oder fachspezifische ehrenamtliche Mitarbeit können Sie die Arbeiten und Projekte von UTAMARA in einem bestimmten Bereich unterstützen. Tätigkeitsfelder können Referentinnentätigkeit, Kinderbetreuung, Übersetzungsarbeiten, Kommunikation und Webseitenpflege sein. Sie können auch dazu beitragen, das UTAMARA-Archiv und unsere Bücherei zu organisieren oder an der Raum- und Gartengestaltung und –pflege mitwirken. Hierfür würde es ausreichen, wenn Sie etwas Ihrer Zeit (z.B. 1-2 Stunden wöchentlich oder monatlich) UTAMARA zur Verfügung zu stellen.

 

  • Als Mitglied, Fördermitglied oder SpenderIn können Sie die Tätigkeiten von UTAMARA ideell und materiell fördern. Eine finanzielle Unterstützung über Mitgliedsbeiträge oder Spenden Vieler garantiert die Unabhängigkeit des Vereins, ermöglicht eine langfristige Planung. Zudem garantiert eine kontinuierliche und sichere Finanzierung der Vereinsarbeiten freie Kapazitäten für andere Arbeiten. Jede Frau ist herzlich eingeladen, volles Vereinsmitglied zu werden und damit den Verein zu unterstützen. Männer können unsere Arbeit unterstützen, in dem sie Fördermitglied werden oder spenden.

 

  • Auch institutionelle Unterstützung und Zusammenarbeit ist möglich: UTAMARA kann eine Kooperationspartnerin für Projekte und Seminare zur Bekämpfung und Prävention von Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen, zur Förderung des interkulturellen Austausches und der Emanzipation sein. Durch wechselseitigen Austausch und Zusammenarbeit mit anderen Frauenorganisationen, Institutionen und Netzwerken kann ein Betrag zur Verwirklichung dieser Ziele geleistet werden.

NEIN zu Brautgeld!

Gewalt ist kein Schicksal

 Gewalt ist kein Schicksal

Jede Frau hat eine Geschichte