Tätigkeitsbericht für den Zeitraum Januar bis Dezember 2012

 

Inhalt

Einleitung..............................................................................................................................

 

1. Projekte

1.1. Projekt „Gewalt ist kein Schicksal – Gemeinsam Lernen Frauen Leben!“...................

 

1.2. Projekt „Multiplikatorinnen gestärkt für Gewaltpräventions- und Integrationsarbeit“.......................................................................................

 

2. Bildungsarbeit

2.1. Bildungsarbeit für junge Frauen.................................................................................

 

2.2. Bildungsarbeit für Frauen............................................................................................

 

2.3. Bildungsarbeit für Männer..........................................................................................

 

2.4. Weitere Aktivitäten....................................................................................................

 

3. Netzwerk- und Gremienarbeit

3.1. Runder Tisch gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen......................................

 

3.2. Runder Tisch gegen Gewalt Kreis Neuwied.................................................................

 

3.3. Mitarbeit im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband........................................

 

3.4. Gemeinsame Konferenzen mit Netzwerkorganisationen...........................................

 

3.5. Arbeitskreis Integration...............................................................................................

 

 

4. Wie finanziert sich Utamara e.V.?.................................................................................

 

 

5. Personal

 

6.1. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Praktikantinnen...............................................

 

6. Wie kann die Arbeit von Utamara e.V. unterstützt werden? .........................................

 

 

Einleitung

 

Liebe LeserInnen,

 

das Jahr 2012 war für unsere Einrichtung wieder ein arbeitsintensives Jahr. Das Projekt „Gewalt ist kein Schicksal – Gemeinsam Lernen Frauen Leben!“ stellt einen Schwerpunkt unserer Arbeit dar. Zugleich ist es uns gelungen, die Beratungsarbeit im Rahmen dieses Projektes mit der Bildungs- und Netzwerkarbeit zu kombinieren. Hierdurch haben wir in unserer täglichen Arbeit bemerken können, dass das gemeinsame Lernen und Leben von Frauen wirklich Kraft und Mut gibt, neue Schritte zu wagen.

 

In dem vorliegenden Jahresbericht können Sie sich selbst darüber einen genaueren Einblick verschaffen.

 

Auch im kommenden Jahr werden wir unsere Arbeiten fortsetzen, um den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen und neue Begegnungen zu schaffen. Wie auch Sie daran mitwirken können, erfahren Sie genauer im letzten Abschnitt unseres Jahresberichtes.

 

Für weitere Fragen und Anregungen können Sie sich gerne an uns wenden.

 

 

Mit den besten Wünschen,

der Vorstand der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Projekte

 

1.1. Projekt „Gewalt it kein Schicksal – Gemeinsam Lernen Frauen Leben!“

 

In unseren letzten Jahresberichte sind wir ausführlich über das Projektverlauf als auch über die Ziele des Projekts eingegangen. In diesem Jahr möchten wir gerne auf die direkten durchgeführten Inhalte des Projektes eingehen um nocheinmal bewusster vor Augen zu bringen in was für einer Dimession das Projekt erfolgreich durchgeführt wurde.

Die durchgeführte Inhalte des Projektes waren in diesem Jahr:

  • Stärkung (Empowerment) von Frauen mit und ohne Migrationshintergrund über versch. Maßnahmen

  • Aufbau des breiten Netzwerkes an Ehrenamtlichen und Multiplikatorinnen (Behördenbegleiterinnen,

Dolmetscherinnen, fachlichen Unterstützerinnen, etc.)

  • Ausbau des weiterführenden Netzwerkes zu anderen Einrichtungen, Fachleuten, Beratungs- und

Unterstützungsmöglichkeiten.

  • kontinuierliche Beratungs- und Unterstützungstätigkeit für Frauen, die sich an die Beratung wandten

  • Fortführung der Bildungsarbeit für je Frauengruppen und Männergruppen sowie für gemischt-

geschlechtliche Gruppen zur Aufklärung über Gewalt

und Sucht, Geschlechterrollenhinterfragung, mögliche gesellschaftliche Bekämpfung von Gewalt- und Suchtrisiken

  • Informationsveranstaltungen zur Aufklärung über Gewalt, Kriege, Migrationsprozesse und ihre mögl. Folgen für eine Lebensgestaltung in Deutschland

 

Die Wochenendselbsthilfegruppen wurden mit teilweise wechselnden Gruppeteilnehmerinnen

durchgeführt. Auch ein wöchentliches Angebot „interkulturelle Selbsthilfegruppe für arbeitsuchende Frauen“ wurde zusätzlich befristet eingerichtet.

Das Projekt "Gewalt ist kein Schicksal- Gemeinsam Lernen Frauen Leben" konnte dem Zeitplan und mit den in diesem Rahmen beabsichtigten Maßnahmen entsprechend umgesetzt werden. Dies ist insbesondere aufgrund des vielfältigen ehrenamtlichen Engagements der Mit-Frauen des Vereins UTAMARA sowie des großen Interesses der Multiplikatorinnen möglich gewesen.

Hierbei sind sind drei bedarfsorientierte Selbsthilfegruppen gegründet worden. Die Selbsthilfegruppen orientierten sich an Nachfrage und Bedürfnisse von Frauen mit Gewalterfahrungen und in Krisensituationen. In der Maßnahmen der Wochenendselbsthilfegruppen, der wöchentlichen Selbsthilfegruppe, der Telefonberatung konnten das Ziel erreicht werden. In den durchgeführten Seminaren waren Methoden zum ressourcenorientiertes Empowerment und zur Emanzipation immer Basis für die jeweiligen Durchführungskonzepte. Entsprechend konnte sich auch in diesem dem Ziel angenähert werden.

Auch auf das Ziel der Prävention von Gewalt und Suchtgefährdung konnte insbesondere über die breite Aufklärungsarbeit in den allen vier Maßnahmen zur Thematik hingearbeitet werden.

Für die Erreichung des Ziels im Rahmen der Möglichkeiten dieses Projekts wurde ein breites Netzwerk geschaffen zu denen Kooperationspartner aus der Aufnahmegesellschaft und der MSO’s gehören und mit denen mehrere gemeinsame Veranstaltungen durchgeführt wurden. Dies zeigt sich auch deutlich in der Zunahme der Anfragen anderer Beratungsstellen.

Die Erreichung der Ziele wird wie in der Projektbeschreibung vorgesehen in erster Linie quantitativ gemessen.

Die Anzahl der Gesamtteilnehmer/innen betrug 1673. Davon die Anzahl der Zuwanderer/innen 1095 und die Anzahl der Einheimischen lag bei 578.

 

Insgesamt haben an unserem dreijährigen Projekt 6025 Frauen profitiert.

     

 

Abschlußpräsentation "Gewalt ist kein Schicksal-Gemeinsam Lernen Frauen Leben" bei UTAMARA

 

 

 

1.2. Projekt"Multiplikatorinnen gestärkt für Gewaltpräventions- und Integrationsarbeit"

 

Die Folgen von Gewalt-, Migrations- und Kriegserfahrung von Migrantinnen verknüpft mit denen der anhaltenden Gewalt in engen sozialen Beziehungen ist eine der größten Barrieren für den Integrationsprozess. Die Folge hiervon sind Mangel an Sprachkompetenz, erhöhte Gesundheitsprobleme sowie Arbeitslosigkeit. Bei Männern mit Migrationshintergrund verstärkt sich zumeist noch das Handeln in patriarchalen Gewaltformen - auch aufgrund mangelnder Möglichkeiten eigenes Handeln hinterfragen zu können. Dieses Handeln wird durch den Einfluss der Medien aus den jeweiligen Herkunftsländern noch verstärkt, trotz der klaren Entscheidung in Deutschland seinen Lebensmittelpunkt aufzubauen.

Die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V. hat in den letzten drei Jahren ihren Schwerpunkt auf die Aufarbeitung von Gewalt, der Unterstützung von Frauen mit Gewalterfahrung sowie der Gewaltprävention gelegt. In dieser Arbeit stand jedoch der Aufbau eines breiten ehrenamtlichen Engagements für Gewaltprävention auf den Kreis Neuwied an der Tagesordnung.

Über das Projekt „Gewalt ist kein Schicksal - Gemeinsam Lernen Frauen Leben!“ ist es der Frauenbegegnungsstätte gelungen Vertrauensvorschuss für nur sehr schwer zugängliche Zielgruppen zu schaffen. Dies war nicht zuletzt des Engagements der ehrenamtlichen Multiplikatorinnen geschuldet, die mit ihren positiven Referenzen über unsere Arbeit ein Vertrauensverhältnis aufbauen konnten.

Diesen gewonnen Vertrauensvorschuss hat UTAMARA genutzt, um Vereinsvorstände und Mitglieder aus den alevitischen, muslimischen und yezidischen Gemeinden für das ehrenamtliche Engagement für die Gewaltpräventions- und Integrationsarbeit zu motivieren.

Ebenso war ein großer Erfolg vergangener Arbeiten: Die Vorstände haben selbst ihre Problem erkannt und den Wunsch nach Unterstützung ausgedrückt. Die medialen Imageschäden dieser Religionszugehörig-keiten aufgrund der erhöhten Zahl von Morden oder Selbstmorden junger Mädchen haben in den Gemeinden die Diskussion über den Mangel der Wahrnehmung der humanistischen Prinzipien der dieser Religionen ausgelöst. So wurde die patriarchale Rechtfertigungen von Morden oder Gewalt in Frage gestellt und zunehmend abgelehnt. Aus diesem konnte ein deutlicher Schritt in Richtung die Integration entstehen.

 

Die erfolgreichten erreichten Projektziele waren den Zielgruppen entsprechend:

  • Sensibilisierung zu Gewalt & Strategien der erfolgreichen Gewaltprävention

  • Professionalisierung der Organisierung der Vereinsarbeit: erfolgreiche Gewaltpräventions- und Integrationsarbeiten aus einem ehrenamtlichen arbeitenden Kontext

  • Diskussionen über die humanistischen Werte der Religionen und den entsprechenden

Handlungsmethoden in den Heimatländern und in Deutschland

  • die Aufgabe von MultiplikatorInnen für die Gewaltpräventions- und Integrationsarbeit

  • Professionalisierung der Vereinsarbeit: Projektkonzeption, -planung, -beantragung und

Durchführung

 

Alle Zielgruppen des Projekts sowohl Vereine als auch Einzelpersonen die der alevitischen, muslimischen und yezidischen Gemeinden angehören wurden erfolgreich geschult. In den drei Monaten haben mehr wie 950 Menschen profitiert.

 

2. Bildungsarbeit

 

2.1. Sommerbildungsfreizeit für junge Frauen „Starke Geschichte-Starke Mädchen!“

 

Unter dem Thema „Starke Geschichte-Starke Mädchen!“ wurde fünf Tage lang vom 30.09. bis zum 05.10.2012 ein tägliches Programm aus Seminaren, Kultur-und Freizeitaktivitäten sowie Bewegung und Sport für Junge Frauen und Mädchen durchgeführt. Ziel der Bildungsfreizeit war es junge Frauen und Mädchen über die Vermittlung von Frauengeschichte zu stärken. Die offene Auseinandersetzung mit Themen wie der Geschichte von Frauen (Zivilisationsgeschichte, Rollenentstehung, Frauen in der eigenen Familie, die persönliche Geschichte) dem Geschlechterverhältnis der heutigen Gesellschaft sowie Gewalt gegen Frauen, ermöglichte junge Frauen und Mädchen ihre Identität zu entdecken. Diese haben die Persönlichkeitsentwicklung gefördert und stabilisierten die Mädchen auch für schwierige Situationen wie z.B. Pubertätzeit, Schwierigkeiten mit Eltern und in der Schule, Konflikte mit FreundInnen bis hin zu Erlebnissen von Gewalt. Auch konnten sie während unserer Bildungsfreizeit positive gemeinsame Lernerfahrungen miteinander erleben.

 

Ebenso wurden folgende Bildungsarbeiten durchgeführt:

30.03.-01.04.2012 Halbjahresversammlung der kurdischen StudentInnen YXK

  1. - 28.08.2012 WenDo-Selbstverteidigungskurs für junge Frauen

    07.12.2012 Seminar: “Gegen Gewalt gegen Frauen” in Stuttgart

 

 

2.2. Bildungsarbeit für Frauen

 

09.03.2012 Frauenkonferenz zur Situation bezügl. Feminizid und Genozid in Kurdistan, in Berlin

09.03.2012 Teilnahme an Frauen-Podiumsdiskussion "Stoppt den Feminizid" in Schweden

17.-19.05.2012 Hamburger Frauen bei UTAMARA

09.-14.07.2012 Sommerbildungsfreizeit für Frauen

05.-08.08.2012 Feministische Frauen bei UTAMARA

08.- 10.08.2012 WenDo-Kurs für Frauen

31.-02.09.2012 Internationale Feministische Frauen bei UTAMARA

04.11.2012 Seminar: “Richtige Integration” in Bonn

04.11.2012 Seminar: “Gegen Gewalt gegen Frauen” in Troisdorf

06. - 15.11.2012 FrauenBildungsWoche

24.11.2012 Seminar: “Gegen Gewalt gegen Frauen” in Bremen

24.11.2012 Seminar: “Gewaltpräventions-und Integrationsarbeit” in Celle

24.11.2012 Seminar: “Frau und Religion” in Hannover

24.11.2012 Seminar: “Gewaltpräventions- und Integrationsarbeit” in Mainz

25.11.2012 Seminar: “Religiös argumentierte Gewalt gegen Frauen” in Giessen

25.11.2012 Seminar: “Gewaltpräventions- und Integrationsarbeit” in Wesel

25.11.2012 Seminar: “Wie können wir gemeinsam gegen religös argumentierte Gewalt 2 angehen?” in Emmerich

25.11.2012 Seminar anläss. 25.11. in Köln

25.11.2012 Semianr: “Die Rolle der Frau in der Religion” in Meckenheim

26.11.2012 VHS Neuwied, Projekt MeMe Seminar zu Gewalt im Migrationskontext

(Zwangsheirat, Kriegstraumatisierung, Folgen, Umgang)

29.11.2012 Seminar: “Was ist Gewalt?” in Münster

30.11.-02.12.2012 Bremer Frauengruppe bei UTAMARA

01.12.2012 Seminar:“Gewaltprävention und Integration“ in Bremen

02.12.2012 Seminar:”Junge Frauen und Integration” in Hannover

02.12.2012 Seminar:”Die Rolle der Frau in der Gesellschaft” in Euskirchen

06.12.2012 Seminar:“Perspektive für Präventionsarbeit“ in Wesel

08.12.2012 Multiplikatorinnenseminar in Troisdorf

09.12.2012 Seminar:“Frau und Religion“ in Emmerich

15.12.2012 Im MGH Asbach, Seminar Frau und Religion

16.12.2012 Im MGH Neuwied, Seminar Frau und Religion

14.-16.12.2012 Frauenbildungsfreizeit in Arnheim

25.12.2012 Grußwort beim Yeziden-Kongress in Celle

 

 

 

2.3. Bildungsarbeit für Männer

 

03.-05.10.2012 Seminar: “Geschlechterrollen und deren Hinterfagungen” bei UTAMARA

Die Teilnehmer haben Einblick in die Geschichte der Geschlechterrollen und der jeweiligen Legimitierung durch Wissenschaft und Forschung erhalten. Es wurden insbesondere der jeweiligen Herkunft der Teilnehmer entsprechend, auf emanzipatorische Männerbewegungen und -Figuren eingegangen. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, sich mit Rollenbildern von Männer und Frauen und den daraus folgenden Handlungsweisen auseinanderzusetzen.

Folgende Ziele konnten erreicht werden:

  • Förderung der Hinterfragung eigener und gesellschaftlicher Rollenbilder:

    - zur Überwindung patriarchaler und gewaltvoller Männerrollen

    - zur Überwindung gesellschaftlicher Tabus wie z.B. dem Ehrenkodex

  • Förderung von alternativen Kommunikationsstrukturen der Teilnehmer:

    - zur Stärkung der Kompetenzen in gewaltfreier Kommunikation

    - zur Stätkung eines gleichberechtigten persönliche Erfahrungs-und Wissenaustauschs

    - zur Stärkung der Empathie, des Vertrauens, und gewaltfreier Kommunikationsmethoden

  • Förderung von geschlechterdemokratischem Bewusstsein und Handlungsweisen der Teilnehmer insbesondere in Familien

 

 

2.4. Weitere Aktivitäten

 

Kulturtag

Unter dem Titel

Regenbogen der Kulturen“ veranstaltete die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V. Am 03.Juni 2012 wieder einen interkulturellen Kulturtag. Wie die Gemeinsamkeit der verschiedenen Farben dem Regenbogen seine Schönheit verleiht, so ermöglichte dieser Kulturtag eine Begegnung mit unterschiedlichen Farben und Facetten der Kulturen von Frauen. Der „Regenbogen der Kulturen“ ist zugleich den Namensgeberinnen Einrichtung Utamara, Uta und Amara, gewidmet. Denn auch sie engagierten sich dafür, Brücken zwischen Menschen und Kulturen zu bauen; gemeinsam für ein Leben in Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit aktiv zu werden. Über 200 Gäste erfreuten sich an dem Musik- und Theaterprogramm im Garten der Frauenbegegnungsstätte und sahen sich die Ausstellung zu Portraits und Lebensgeschichten von Migrantinnen in Deutschland an.



3. Netzwerk- und Gremienarbeit

 

UTAMARA begreift sich als ein Teil von internationalen feministischen Bewegungen und arbeitet daher in sozialen, lokalen, regionalen, überregionalen und internationalen Netzwerken mit. Eine Kernüberzeugung steckt darin, Bildung als ‘gemeinsames / gegenseitiges Lernen’ zu sehen. UTAMARA organisiert Fachkonferenzen bzw. nimmt an solchen teil. Darüber hinaus bringt UTAMARA sich in Arbeitskreisen wie dem Runden Tisch gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen und der AG Migration des LV des DPWV Rheinland-Pfalz/Saarland ein.

 

3.1. Runder Tisch gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen

Auch im Jahr 2012 hat UTAMARA kontinuierlich an den Sitzungen und Veranstaltungen des „Runden Tisch in engen sozialen Beziehungen Rhein-Westerwald“ teilgenommen und mitgewirkt. Darüber konnten wir unsere regionalen Netzwerke erweitern.

 

3.2. Runder Tisch gegen Gewalt Kreis Neuwied

Um die Zusammenarbeit gegen Gewalt gegen Frauen und Kinder im Kreis Neuwied besser vernetzen zu können und mit den verschiedenen Trägern und Projekten im Kreis gemeinsame Veranstaltungen zu planen, beteiligte sich UTAMARA auch an Sitzungen des Runden Tisches in Neuwied sowie an Öffentlichkeitsaktionen zum Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen am 25.11.

3.3. Mitarbeit im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes

Als Frauenbegegnungsstätte Utamara e.V. haben wir kontinuierlich an den Arbeitsgruppen und Trägerkonferenzen der Paritätischen Wohlfahrtverbandes teilgenommen.

20.09.-22.09.2012 Workshop DPWV - MSO Qualifizierung in Frankfurt/M

06.-08.12.2012 Workshop DPWV - MSO Qualifizierung in Berlin

 

3.4. Gemeinsame Konferenzen mit Netzwerkorganisationen

08.03.2012 Neuwied "Demografischer Wandel – Die Bedeutung des Arbeitsmarktes für das

Rollenverständnis der Frauen" AK Internationaler Frauentag

17.03.2012 Veranstaltung „10 Jahre Gewaltschutz Gesetz – Wie ist die aktuelle Situation?“

in Zusammenarbeit mit TÜDAY, Iranischen Frauen, Ceni, Frauenrat Viyan und südkurdischen Frauenverein im Mala Kurda in Köln

20.03.2012 Vorstellung UTAMARA e.V. in den Deutschkursen Volkshochschule in Neuwied

22.03.2012 Jubiläumsfeier TUBF in Bonn

22.03.2012 Infostand auf dem Tag für Kriminalitäsopfer organisiert durch die Polizei, Koblenz

27. - 29.08.2012 Gemeinwesenorientierte Integrationsprojekte in Königswinter

27.09.2012 IKW – Abend zum Thema Empathie

29.09.2012 IKW – Infostand

12.11.2012 Vorstellung der Arbeiten von UTAMARA in Königswinter im Emma Club

14.11.2012	   Neuwieder Gesundheitskonferenz “Alter und Sucht”

17.11.2012 Infostand Hüsseyin Celebi, Bochum

18.11.2012 Grußwort UTAMARA beim Yezidisches Fest in Wesel

28.11.2012 4. Tag des Ehrenamts, Einladung des Oberbürgermeisters (OB), Linz Hr. Fischer

 

 

 

3.5. Arbeitskreis Integration

Mitarbeiterinnen von UTAMARA beteiligten sich regelmäßig an den Treffen des Arbeitskreises Integration und der AG Migration des LV RLP/Saarland des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

 

4. Wie finanziert sich die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V.?

Bis 2009 wurden die Finanzierungen der Arbeiten der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA über eine Anschubsfinanzierung durch die Stiftung International Free Women's Fondation garantiert. Seit 2010 hat sich die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA mit ihren Arbeiten selbst durch Spenden, Projekteinnahmen und Mitgliedsbeiträge finanzieren. Zudem wurden Solidaritätskonzerte, Kulturveranstaltungen, Spendenaufrufe und andere Aktivitäten veranstaltet, mit denen die Finanzierung der Arbeiten des gemeinnützigen und mildtätigen Vereins zu ermöglicht werden konnte.

Für besondere und größere Projekte werden Förderanträge gestellt. Eine weitere Einnahmequelle sind Honorare, die Referentinnen von UTAMARA für Seminare, Vorträge und andere Veranstaltungen erhalten.

 

5. Peronal

Das Team von UTAMARA besteht aus 5 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen darunter eine hauptamtliche Mitarbeiterin. Zudem sind im Vorstand UTAMARAs 7 gewählte Mitfrauen. Auch bietet UTAMARA Praktikumsplätze für junge Frauen an. Ebenso haben 3 Praktikantinnen ihren Praktika erfolgreich unter den u.a. Arbeitsbereiche absolviert:

  • telefonische und persönliche Beratungsgespräche mit Frauen mit und ohne Migrationshintergrund in den Sprachen kurdisch und türkisch

  • die Übersetzungsarbeit der Beraterin für die anfragenden Frauen

  • eigenständige Terminbegleitung im Rahmen der Beratungsarbeit

  • Teambesprechungen

  • Netzwerkgespräche und -veranstaltungen zur Aufklärung von Gewalt gegen Frauen

  • Netzwerkveranstaltungen

  • Übersetzungs- und Dolmetschertätigkeiten

 

6. Wie kann die Arbeit von UTAMARA unterstützt werden?

 

Wenn Sie einen Beitrag zur Fortsetzung der Aktivitäten und der Ausweitung des Angebotes leisten möchten, gibt es dafür viele Wege:

 

  • Sie können die Arbeiten und Veranstaltungen der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA als aktives Mitglied über regelmäßige, ehrenamtliche Mitarbeit mit gestalten. Die ehrenamtliche Mitarbeit ist das Fundament der Arbeit von UTAMARA. Sie können sowohl in den laufenden Arbeiten als auch an der Gestaltung neuer Projekte mitwirken. Während Sie hierdurch die Möglichkeit haben, einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten, können Sie zugleich ihre eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse erweitern, Selbstbewusstsein gewinnen und neue Bekanntschaften schließen. Im Rahmen der Weiterbildungsangebote für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen, gibt es die Möglichkeit, an periodischen Diskussionsgruppen und Seminaren teilzunehmen.

 

  • Durch punktuelle oder fachspezifische ehrenamtliche Mitarbeit können Sie die Arbeiten und Projekte von UTAMARA in einem bestimmten Bereich unterstützen. Tätigkeitsfelder können Referentinnentätigkeit, Kinderbetreuung, Übersetzungsarbeiten, Kommunikation und Webseitenpflege sein. Sie können auch dazu beitragen, das UTAMARA-Archiv und unsere Bücherei zu organisieren oder an der Raum- und Gartengestaltung und –pflege mitwirken. Hierfür würde es ausreichen, wenn Sie etwas Ihrer Zeit (z.B. 1-2 Stunden wöchentlich oder monatlich) UTAMARA zur Verfügung zu stellen.

 

  • Als Mitglied, Fördermitglied oder SpenderIn können Sie die Tätigkeiten von UTAMARA ideell und materiell fördern. Eine finanzielle Unterstützung über Mitgliedsbeiträge oder Spenden Vieler garantiert die Unabhängigkeit des Vereins, ermöglicht eine langfristige Planung. Zudem garantiert eine kontinuierliche und sichere Finanzierung der Vereinsarbeiten freie Kapazitäten für andere Arbeiten. Jede Frau ist herzlich eingeladen, volles Vereinsmitglied zu werden und damit den Verein zu unterstützen. Männer können unsere Arbeit unterstützen, in dem sie Fördermitglied werden oder spenden.

 

  • Auch institutionelle Unterstützung und Zusammenarbeit ist möglich: UTAMARA kann eine Kooperationspartnerin für Projekte und Seminare zur Bekämpfung und Prävention von Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen, zur Förderung des interkulturellen Austausches und der Emanzipation sein. Durch wechselseitigen Austausch und Zusammenarbeit mit anderen Frauenorganisationen, Institutionen und Netzwerken kann ein Betrag zur Verwirklichung dieser Ziele geleistet werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NEIN zu Brautgeld!

Gewalt ist kein Schicksal

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Jede Frau hat eine Geschichte