2018

Seit 12 Jahren arbeitet die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA auf das Ziel hin, Unterdrückung und Gewalt gegen Frauen zu beenden und ein demokratisches und wertschätzendes gesellschaftliches Miteinander zu schaffen.

Anhand von Projekten und Bildungsarbeit werden Frauen und Mädchen gefördert, dass sie sich selbst und ihrer Geschichte bewusst werden und für ihre Rechte einstehen.

Weltweit organisieren sich mehr Frauen gegen Diskriminierung und Gewalt. In vielen Ländern gehen Millionen von Frauen gegen Feminizide auf die Straße und führen öffentlichkeitswirksame Kampagnen durch. Auch in der BRD ist die Anzahl von Frauenmorden gestiegen. Das stellt ein ernsthaftes Risiko für das Leben von Frauen und Mädchen dar. Und die Gesellschaft wird durch jede weitere Gewalttat gegen Frauen desensibilisiert und die Gewaltkultur wird durch die Nichtbestrafung der Täter weiter vertieft.

Für die Frauenbegegnungsstätte stellt die Gewaltprävention ein zentrales Thema dar. Sowohl Beratung und Begleitung von Frauen, als auch Projekt- und Bildungsarbeiten wirken als gesellschaftliche Bewusstseinsarbeit. Doch, öffentlichkeitswirksame aktive Bündnisse zu schließen und einen starken öffentlichen Diskurs zu schaffen, ist nicht ausreichend gelungen. Aufgrund der aktuellen Lage ist dies höchste Zeit und, frauenpolitisch gesehen, ein Grundbaustein für die Demokratisierung der Gesellschaft.

Auch soziale und kulturelle Angebote sind wichtiger Bestandteil, um ein neues Miteinander zu schaffen; ein Miteinander, das auf Solidarität und gegenseitiger Stärkung beruht, anstelle von Cliquenbildung und Konkurrenz. Ein grundlegendes gesellschaftliches Problem von Frauen stellen Stress bis hin zu starken psychischen Belastungen und Erkrankungen dar. Ein Mangel des sozialen Miteinanders und eine stark ausgeprägte Individualisierung bilden den Boden dafür. Eine Frau in Schwierigkeiten ohne ein gutes soziales Netzwerk ist dementsprechend öfter von psychischen Erkrankungen und Betäubungsmittelabhängigkeit betroffen bis hin zum Selbstmord. Auf dieser Grundlage sehen wir es als lebensnotwendig an, ein aktives soziales Leben von Frauen zu fördern, das Stress und individueller Betroffenheit entgegenwirken kann.

Frauen, die selbstbewusst ihre Rechte verteidigen und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, sowie eine starke Solidarität untereinander sind Schlüssel für ein friedliches, demokratisches Miteinander. Zeiten von Krieg und Machtkämpfen bedeuten einen stärker werdenden Angriff auf Frauen und dagegen ist Selbstorganisierung und Bildung von Frauen notwendig. Als Frauenbegegnungsstätte UTAMARA bemühen wir uns, ein Angebot zu schaffen, das beispielhaft sein kann für eine starke Frauenorganisierung.

2018 hat die Frauenbegegnungsstätte vielfältige Veranstaltungen, Seminare und Projekte durchgeführt, die Themen wie gesellschaftlichen Sexismus, Frauenidentität und Rolle der Frau in der Gesellschaft, Geschichte der Frauenbewegungen und Frauenkämpfe, Frau und Religion, demokratische Familie und interkulturelle Erziehung behandelten. Insgesamt nahmen über 600 Mädchen und Frauen sowie deren Kinder an den Angeboten der Frauenbegegnungsstätte teil.

 

Modellprojekt: Frauen stärken Demokratie

Seit 2015 führen wir das Projekt „Frauen stärken Demokratie“ im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie Leben“ durch. Wir arbeiten gemeinsam mit Moscheen und alevitischen Gebetshäusern und fördern anhand von Workshops und Trainings für Frauen, Mütter und Multiplikatorinnen ein demokratisches Miteinander in der Familie und den Gemeinden. 2018 hat die dritte und letzte Phase des Projektes begonnen. In Zusammenarbeit mit Gemeinden und Gebetshäusern in Hamburg, Freiburg und Meschede wurden 12 Gesprächsrunden, 3 Wochenendseminare für Frauen und Mütter, sowie 2 Multiplikatorinnenschulungen durchgeführt. Daran haben insgesamt 147 Frauen und 1 Mann teilgenommen. In den Herbstferien haben 16 junge Frauen eine Woche in den Räumen der Begegnungsstätte verbracht und an freizeitpädagogischen Veranstaltungen und Workshops zur Stärkung von Identität, Demokratie und Vielfalt teilgenommen.

 

Kultur- und Traumasensibles Empowerment für Frauen in der Hilfe für Geflüchtete - K(a)Thi

Von September bis Dezember 2018 konnte zum 2. Mal die gemeinsam mit dem Dachverband des Êzidischen Frauenrats e.V. entwickelte Multiplikatorinnen-Schulung "K(a)THi - Kultur und Traumasensibles Empowerment für Frauen in der Hilfe für Geflüchtete" durchgeführt werden.

Die Schulung umfasste ein Auffrischungswochenende, an dem sich 15 Teilnehmerinnen der Schulung 2017 wiedertreffen konnten, um in der Praxis Angewendetes zu reflektieren und grundlegende Themen zu wiederholen. In weiteren drei Modulen konnten sich 29 neue Teilnehmerinnen zu den Themen Trauma und Traumafolgestörungen sowie zu Übungen der Stabilisierung und Achtsamkeit schulen lassen. Sie lernten einen sensiblen Umgang mit Folgen von Traumatisierung insbesondere im Kontext von Flucht und erlebter Kriegsgewalt und wurden befähigt, überlebenden und nach Deutschland geflohenen Frauen eine bessere Unterstützung zu bieten.

 

Frauenwelten – Interkulturelles Erzähl- und Themencafé

In den letzten Jahren sind viele geflüchtete Familien im Kreis Neuwied angekommen und haben sich hier ein neues Zuhause geschaffen. Viele Willkommenscafés sind entstanden, Sprachkurse wurden eingerichtet und es haben sich dauerhafte Patenschaften und Freundschaften entwickelt. Frauen sind jedoch von den vorhandenen und entstandenen Angeboten häufig ausgeschlossen. Seit dem 01.10.2018 bieten wir deshalb im Rahmen unseres neuen Projektes „Frauenwelten“ regelmäßig einmal im Monat ein Erzähl- und Themencafé für Frauen ohne und mit Migrationserfahrung in der Stadt Linz an. Darüber hinaus sind wir einmal monatlich im Kreis Neuwied und darüber hinaus mobil mit dem Café unterwegs und treffen uns z.B. in bestehenden Willkommenscafés oder in Frauentreffs in der Region. Die Erzähl- und Themencafés sind ein Raum, in dem Frauen verschiedenster Herkunft und Kultur zusammenkommen können, in dem sie sich zu Themen, die sie bewegen, austauschen können und Unterstützung in Fragen des Alltags und Zusammenlebens erhalten können. Vorgeschlagene Themen für die Cafés sind z.B. Frauenrechte, Familienplanung und Verhütung, Selbstverteidigung, aber auch gemeinsame Aktivitäten wie Tanzen, Trommeln oder Kochen.

 

Ende 2018 haben wir in verschiedenen Verbandsgemeinden das Projekt Frauenwelten vorgestellt und neben einer Eröffnungsveranstaltung drei weitere Cafés in Linz, Bad Hönningen und Roßbach durchgeführt. Insgesamt haben an den Cafés 54 Frauen teilgenommen, davon 25 in Linz und 29 Frauen im Kreis Neuwied.

 

Internationales Kinderfest

Das vierte Internationale Kinderfest Regenbogen der Kulturen veranstaltete die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V. am 17.06.2018 in Kooperation mit den lokalen Vereinen „Gemeinsam für Vielfalt e.V.“ und dem „Kontaktkreis Flüchtlinge“ auf dem Alten Freibadgelände in der Verbandsgemeinde Unkel.

Mit Unterstützung weiterer lokaler Vereine und Institutionen sowie vielen freiwilligen HelferInnen konnten für die Kinder und ihre Familien viele Unterhaltungs- und Mitmach-Angebote wie z.B. eine Hüpfburg, Kinderschminken und Henna-Tattoos, Riesenseifenblasen, Sackhüpfen, Dosenwerfen, Eierlaufen, Tischtennis, ein Feuerwehr-Parcour und ein kulinarisches Buffet von hausgemachten Spezialitäten umgesetzt werden. Vereine aus der Region begeisterten die großen und kleinen Besucher mit einem bunten Bühnenprogramm mit Ballet, HipHop, Kampfkunst und Geigenspiel.

Etwa 100 Kinder und ihre Familien, mehrheitlich aus dem Kreis Neuwied und Rhein-Sieg, verbrachten einen abwechslungsreichen Tag voller Spaß und Staunen. Das Kinderfest machte ein weiteres Mal deutlich, wie uns Kinder ein Vorbild sein können für ein vielfältiges und demokratisches Miteinander.

 

Frauenkurse

Als Trägerin der vom BAMF geförderten niederschwelligen Frauenkurse konnten wir 2018 insgesamt 6 Kurse mit je 34 Stunden für insgesamt 58 Frauen durchführen. 3 Kurse wurden insbesondere zu gesellschaftlichen Themen wie Tradition, Religion und Geschlechterrollen, Gesundheitsförderung und Stressbewältigung umgesetzt. Es haben Frauengruppen aus den Regionen Düren, Hannover sowie bundesweit das Angebot wahrgenommen.

3 Frauenkurse waren als niederschwelliger Sprachkurs mit Kinderbetreuung für geflüchtete Frauen konzipiert und fanden 2018 in Erpel statt. Daran nahmen 18 Frauen aus verschiedenen Herkunftsländern wie z.B. Syrien, Somalia und Afghanistan regelmäßig teil. Für viele Frauen ist der Besuch eines Integrationskurses schwierig, zunächst, weil sie aufgrund fehlender Betreuungsangebote für Kinder keine Möglichkeit dazu haben, aber auch, weil sie sich in gemischt-geschlechtlichen Räumen mit weniger Selbstvertrauen bewegen. Die Frauenkurse können den Einstieg in Integrationskurse erleichtern oder auch alternative Wege bereiten.

 

Abwechslungsreiches Sommerprogramm bei UTAMARA

Traditionell sind die Sommerferien für die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V. eine Hochsaison. Auch 2018 konnten wir eine Kindersommerfreizeit und eine Sommerfreizeit für Mütter und Kinder durchführen.

Die Kindersommerfreizeit besuchten 15 Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren. Kinder verschiedener Nationalitäten und Muttersprachen verbrachten gemeinsam drei tolle Ferientage. Zum Freizeitprogramm gehörten abendliches Stockbrotbacken am Lagerfeuer, ausgelassenes Baden in der Deichwelle in Neuwied und ein Kinoabend. Bei einem Selbstverteidigungs-Workshop konnten die Kinder lernen, wie wichtig Körpersprache, Haltung und Stimme sind. Sie lernten zu fallen, ohne sich weh zu tun, und STOP zu sagen.

An der einwöchigen Sommerfreizeit für Mütter mit Kindern nahmen zehn Frauen mit siebzehn Kindern aus dem gesamten Bundesgebiet teil, um eine abwechslungsreiche und erholsame Woche bei UTAMARA zu verbringen. Das Programm gestaltete sich aus Bildungsangeboten für die Mütter mit gleichzeitiger Kinderbetreuung, sowie viel Zeit für gemeinsame, ausgedehnte Ausflüge und Aktivitäten z.B. auf die Erpeler Ley und ins Freibad. Ein besonderes Highlight waren erste Reiterfahrungen von Müttern und Kindern beim Reitverein Bruchhausen e.V. sowie die Tunnelwanderung in Erpel. In Seminaren zu den Themen gesellschaftlicher Sexismus, Drogenprävention in der Familie sowie Kinderfrühförderung tauschten sich die Teilnehmerinnen über ihre Erfahrungen aus.

 

Interkulturelle Lernbaustelle

Im Garten der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V. wurde in der Woche vom 16. bis 23. September 2018 gesägt, gebohrt und gehämmert. Zum ersten Mal lud UTAMARA e.V. zur Interkulturellen Lernbaustelle ein mit dem Motto „Gemeinsames Lernen von Frauen* mit und ohne Migrationshintergrund“.

Ein Team von Handwerkerinnen führte im Rahmen der Woche eine Holzbaustelle im Garten an, wo die teilnehmenden Frauen ein neues Gerüst für die alten Weinstöcke bauten. Dabei wurden die ca. 20 „Bauarbeiterinnen“ im Umgang mit Stich- und Kreissäge, Streichmaß und Stechbeitel, u.v.m. angeleitet. Ebenso lernten sie Grundlagen des Obstbaumschnitts und den Umgang mit der Kettensäge. Alle Teilnehmerinnen waren hochmotiviert und arbeiteten erfolgreich an dem gemeinsamen Bauprojekt, das im wahrsten Sinne des Wortes zusammenschweißte.

Begleitet durch Seminare wie z.B. „Patriarchat und Frauen*geschichte(n) des Handwerks“ war die Baustelle ein toller Ort der Begegnung, des Lernens und der Diskussionen, z.B. über Beschäftigungsverbote für Frauen oder sexistische Arbeitsumfelder.

 

SHARE (Teilen - Parvekirin)

Mit dem Wunsch, 12 Jahre Erfahrungen der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA auch mit anderen Migrantinnenselbstorganisationen, Frauen-Vereinen und -Initiativen zu teilen, haben wir vom 28.09.2018 bis 03.10.2018 das Projekt SHARE umgesetzt.

Mit 22 interessierten Frauen haben wir in dieser Schulung insbesondere Wissen und Erfahrungen um die Entwicklung und Förderung von Projekten, Fundraising, Projektmanagement, das Schreiben von Anträgen und deren Abrechnungen geteilt.

 

Beratung und Begleitung

Seit dem Abschluss des Projektes „Gewalt ist kein Schicksal“ führt die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA die im Projekt aufgebaute muttersprachliche Beratung für Migrantinnen auf ehrenamtlicher Basis weiter. Mit dem Ankommen vieler neu geflüchteter Familien in der BRD ist in den letzten Jahren auch der Bedarf an muttersprachlicher Beratung spürbar gestiegen. So haben sich 2018 69 Frauen mit der Suche nach Hilfe neu an die Beratung für Migrantinnen gewandt. Insgesamt wurden 84 Frauen betreut. Neben rechtlichen Fragestellungen lag ein Schwerpunkt der Beratungen in der psycho-sozialen Unterstützung und Begleitung von Frauen.

Vielfältige Belastungen von Frauen durch Flucht, Migration, Verlust von Heimat und Angehörigen, Verantwortung gegenüber den Kindern überfordern Frauen gerade dann, wenn ihnen zusätzlich aufgrund von Sexismus und Gewalt in der Familie oder Partnerschaft Rechte, Selbstwert und -vertrauen genommen werden. Die Vermittlung professioneller Unterstützung und der Aufbau stabiler, unterstützender sozialer Beziehungen insbesondere unter Frauen sind nach wie vor wesentliche Hilfestellungen unserer Beratung.

 

Frauengruppen und Bildungsarbeit

Frauengruppen aus den Regionen Mainz, Gießen, Koblenz und Siegen haben das Tagungshaus der Frauenbegegnungsstätte genutzt, um sich weiter zu bilden und gemeinsam mit ihren Kindern ein Wochenende im Grünen zu verbringen. Zu den Themen gesellschaftlicher Sexismus und Rolle der Frau in den Religionen sowie demokratische Kindererziehung und Stressbewältigung wurden vielfältige Seminare durch Mitarbeiterinnen der Frauenbegegnungsstätte durchgeführt. Die Verbindung von Ausflug und Urlaub sowie Bildungsarbeit für Frauen wurde somit auch in diesem Jahr ausgiebig genutzt.

 

Netzwerk, Gremien- und Öffentlichkeitsarbeit

UTAMARA arbeitete auch 2018 in sozialen, lokalen, regionalen, überregionalen und internationalen Netzwerken mit. Regional beteiligte sich die Frauenbegegnungsstätte am Runden Tisch gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen Rhein-Westerwald sowie lokal im Kreis Neuwied. Mitarbeiterinnen nahmen regelmäßig an gemeinsamen Fachtagungen teil und beteiligten sich an den Informationsständen zum 25. November in Linz und in Neuwied. Im Kreis Neuwied war UTAMARA weiterhin vertreten im Bündnis gegen Rassismus, im Arbeitskreis Integration und in der Vorbereitung des Internationalen Frauentages. Vertreterinnen der Frauenbegegnungsstätte engagierten sich ebenso im Beirat für Migration und Integration.

Bundesweit nahmen die Mitarbeiterinnen an projektbezogenen Fachforen, Netzwerktreffen und Fortbildungen teil, so zum Beispiel dem Fachtag FGM (Genitalverstümmelung) in Mainz oder der Veranstaltung „Kind. Kegel. Kalifat. Frauen und Kinder: blinde Flecken in der Salafismusprävention?“ in Düsseldorf. Als Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband beteiligt sich UTAMARA insbesondere an Diskussionen zu Themen wie Migration und Frauenförderung. 2018 beteiligten sich Mitarbeiterinnen der Begegnungsstätte am Fachgespräch „Soziale Arbeit als Adressat für die Teilhabe junger Menschen – am Beispiel von zugewanderten Yeziden“ sowie an der Jahrestagung Migration zum Thema „Viele gemeinsame Sprachen“.

Im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wirkten Mitarbeiterinnen ebenso an öffentlichen Demonstrationen und Aktionen zum Thema Gewalt gegen Frauen und zur Förderung von Schutz und Unterstützungsmöglichkeiten mit und engagierten sich in regionalen sowie in muttersprachlichen Medien für die Verhinderung von Gewalt gegen Frauen und insbesondere gegen Frauenmorde.

Bei verschiedensten Kulturfesten und Fachtagen wurde an insgesamt 7 Informationsständen über die Tätigkeiten der Frauenbegegnungsstätte informiert.

 

Mit-Frauen und Förderer

2018 war keine besondere Veränderung in der Zahl der Mit-Frauen und Förderer zu verzeichnen. Insgesamt sind zum 31.12.2018 251 Frauen ordentliche Mit-Frauen der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA. 2 sind im Laufe des Jahres 2018 aus persönlichen Gründen ausgetreten, 3 Frauen sind neue Mitfrauen geworden. 9 Förderer unterstützen die Frauenbegegnungsstätte regelmäßig, 8 unterstützen UTAMARA regelmäßig durch Zeitspenden und ehrenamtliche Mitarbeit.

 

Vorstand und Mitarbeiterinnen

Im Rahmen der Projekte waren 2018 zeitweise 5 Mitarbeiterinnen bei der Frauenbegegnungsstätte beschäftigt. Darüber hinaus haben ca. 10 Honorarkräfte und mehr als 20 ehrenamtliche Helfer*innen an den Angeboten von UTAMARA mitgewirkt. Eine junge Frau hat ein 2-wöchiges Schülerpraktikum absolviert.

4 von 5 Vorstandsmitgliedern haben aktiv und regelmäßig an den monatlichen Sitzungen teilgenommen und sich gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen an Vereinsabläufen sowie der Planung und Durchführung von Projekten und Veranstaltungen beteiligt.

 

Förderung und Finanzen

2018 wurden insgesamt 9 Projekte mit Hilfe der Förderung durch Stiftungen und staatliche Finanzgeber umgesetzt. Förderer waren insbesondere das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Landesministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz, die Stiftung ETL Kinderträume, die IKEA-Stiftung, die Stiftung Umverteilen!, die Lotto-Stiftung-Rheinland-Pfalz, die Sparkasse Neuwied sowie die VR-Bank Linz. Mit den Förderungen wurden insbesondere projektbezogene Personal- und Sachkosten wie z.B. Reisekosten oder Materialien für Veranstaltungen finanziert.

Die Vereinsräume, Beratungs- und Bildungsangebote konnten durch Mitglieds- und Förderbeiträge, Geld- und Sachspenden sowie durch die Mitarbeit vieler ehrenamtlicher Helfer*innen realisiert werden. Dafür danken wir allen herzlichst.

FRAUENWELTEN - Interkulturelles Erzähl- und Themencafé

Aktuelle Veranstaltungen

Aktuelle Termine finden Sie auch auf unserer Facebook-Seite (@UTAMARA.06)

 

15.06.2019 13:00-17:00 Uhr Kinderfest Regenbogen der Kulturen in Linz (Rhein)

19.07.2019 - 21.07.2019 Sommerfreitzeit für Kinder von 7- 13 J.

26.07.2019 - 01.08.2019 Mutter-Kind-Sommerfreizeit

 

... für mehr Infos und Anmeldungen rufen Sie uns einfach an (02644-602424)

Gewalt ist kein Schicksal

 Gewalt ist kein Schicksal

NEIN zu Brautgeld!

Jede Frau hat eine Geschichte