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Am Sonntag, den 02.02.2014 haben die Mitgliederinnen der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V. ihre Jahresvollversammlung abgehalten.Die Tagesordnung bestand aus der Entlassung des Vorstands, der Bestätigung eines neuen Vorstandsmitglieds, der Verlesung des Kassenberichtes und dessen Prüfung sowie dem Programm für das Jahr 2014.

Die Berichte des Vorstandes sowie der Aktivitäten des Vereins im Jahr 2013 wurden seitens der Mitgliederinnen als positiv bewertet. Besonders die kontinuierliche Unterstützung von Frauen, die gestärkte Präsenz in der Öffentlichkeit, die Umsetzung der Kampagne „Nein zu Brautgeld“ und die aktive Mitarbeit in verschiedenen Netzwerken führten zu dieser Bewertung. So hat die Jahresversammlung den Vorstand entlastet und aus den Vorschlägen der Mitgliedsversammlung wurde die Planung für dieses Jahr erstellt.

Es wurde beschlossen die Arbeit an der zum 25. November 2013 gestarteten Kampagne „NEIN zu Brautgeld“ auszuweiten und durch Bildungsprojekte aktiver zu gestalten. An Aktivitäten rund um den 8. März und den 25. November insbesondere als Tage gegen Gewalt an Frauen soll weiterhin aktiv mitgewirkt werden.

Das 2. Buch „Jede Frau hat eine Geschichte“ soll veröffentlicht werden und die Arbeiten am 3. Schreibaufruf fortgeführt werden. Das aus dem Projekt „Gewalt ist kein Schicksal - Frauen Lernen Gemeinsam Leben“ ehrenamtlich weitergeführte muttersprachliche Beratungsangebot, in dem 2014 über 50 Frauen beraten und begleitet wurden, sowie das Seminar und Bildungsangebot soll auch weiterhin ein Arbeitsschwerpunkt der Frauenbegegnungsstätte bleiben.

Mehreren Mitgliederinnen haben darauf aufmerksam gemacht, wie notwendig Einrichtungen wie die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA auch für anderen Städte und Regionen sind. Sie finden die Möglichkeit von Bildung für Frauen, Familien und Kinder, die auf Gleichberechtigung und Demokratie sowie die Verteidigung gegen patriarchale Strukturen ausgelegt sind, überall wichtig. Deshalb hat sich der Verein zum Ziel gesetzt 2014 die Vorbereitung für die Gründung einer Außenstelle im Norden Deutschlands zu treffen.

Ein wichtiger Wunsch der Frauen waren vermehrte Angebote für Kinder, insbesondere im Bereich der kulturellen und künstlerischen Bildung, sowie der Vorschlag in Form von Wettbewerben oder speziellen Angeboten auch den kreativen Fähigkeiten von Kindern Achtung und Anerkennung zu schenken. Um dem Rechnung zu tragen werden speziell Projekte für Kinder geplant. Das Kinderfestival „Regenbogen der Kulturen“ soll unter dem Motto „Zerstört unsere Träume nicht“ diesjährig erstmals nicht in der Begegnungsstätte selbst sondern in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Institutionen als öffentliches internationales Kinderfestival im Bundesland Rheinland-Pfalz stattfinden.

03.02.2014 Kasbach-Ohlenberg

     
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