Ministerin Irene Alt besuchte Utamara

Am 07.03.2014 besuchten die Ministerin Irene Alt und Elisabeth Bröskamp (MdL) die Utamara-Einrichtung in Kasbach-Ohlenberg.

 

 

Am 07.03.2014 besuchten die Ministerin Irene Alt und Elisabeth Bröskamp (MdL) die Utamara-Einrichtung in Kasbach-Ohlenberg.
Als Migranten-Selbstorganisation stellt UTAMARA in den acht Jahren seit ihrer Gründung auch eine Erfolgsgeschichte für Rheinland-Pfalz dar, wobei die Finanzierung aus Beiträgen der heute etwa 200 Mitglieder sowie aus Projektfördergeldern von Land und Bund erfolgt. Utamara ist die einzige Einrichtung dieser Art im Land. Die mehrheitlich ehrenamtlich Tätigen freuten sich über den Besuch von Ministerin Irene Alt sowie über die Förderung eines neuen Projektes, das von der "Aktion Mensch" und vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen für zwei Jahre finanziell unterstützt wird.

Das neue Projekt ist betitelt: "Gemeinsam sagen wir Nein zu Brautgeld, Zwangsheirat und Ehrenmorden". Es beinhaltet zwei Halbtagsstellen. Ministerin Irene Alt sowie die Landtagsabgeordnete Elisabeth Bröskamp (MdL, Bündnis 90/Die Grünen) nahmen sich mehr als zwei Stunden Zeit, um sich vor Ort eingehend über die Arbeit von Utamara zu informieren und sich mit dem Vorstand des Vereines und den Mitarbeiterinnen über die vielfältigen Angebote auszutauschen. Mit dabei waren auch Franz Breitenbach (Grüne) aus Bad Hönningen sowie Bea Liesenfeld (Grüne) aus Leubsdorf.

Gesprochen haben wir über die vielschichtigen Aufgabenfeldern von Utamara. Dazu gehören unter anderem: Muttersprachliche Beratung für Migrantinnen, die von Gewalt betroffen sind, Betreuung und gegebenenfalls Weitervermittlung an entsprechende Fachdienste und Institutionen (z.B. Frauenhäuser, Jugendamt, Jobcenter, Krankenhäuser, Psychologinnen, Anwältinnen etc.). Utamara e.V. bildet die Brücke zum deutschen Hilfesystem. Der Verein berät und vermittelt zwischen Fachdiensten, Institutionen und Behörden und der Herkunftskultur der Frauen. Angebote von Seminaren für Frauen in der Einrichtung sowie außerhalb, Wochenendseminare für Frauen und Kinderbetreuung, Ferienfreizeiten für Mütter mit Kindern sowie für Jugendliche und junge Frauen, Männerseminare sowie Projekte zu besonderen Themenschwerpunkten gehören ebenfalls zum Tätigkeitsfeld.. Es geht stets um den Austausch persönlicher Erfahrungen, aber auch um sozialpädagogische Unterstützungsangebote und um interkulturelle Öffnungen. Bewusst sind sich dabei alle, dass unabhängig von Herkunft und Kultur die Ungleichheit von Frauen in der Gesellschaft aufgehoben werden muss !!

 

NEIN zu Brautgeld!

Gewalt ist kein Schicksal

 Gewalt ist kein Schicksal

Jede Frau hat eine Geschichte