Samstag, Dezember 16, 2017
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K(a)THI- Schulung - Kultur-und Trauma-sensibles Empowerment für Frauen in der Hilfe für Geflüchtete

Wir laden alle Ehrenamtlichen in der Hilfe für Geflüchtete herzlich zur Veranstaltung „ Sicherer Umgang mit Stress und Trauma“ ein und bieten zusätzlich für Interessierte eine vertiefte Fortbildung in kleiner Gruppe an.

 

Basis Seminar  (14.10.2017 vormittags)

Die Frauenrechtsorganisation medica mondiale hat, basierend auf langjähriger Arbeitserfahrung in Kriegs- und Nachkriegsgebieten, einen stress- und traumasensiblen Ansatz zur Unterstützung von gewaltbetroffenen Menschen entwickelt, der auch in der Unterstützung von Schutzsuchenden in Deutschland anwendbar ist. Eine stress- und traumasensible Haltung wirkt sowohl auf die Betroffenen als auch auf Ehrenamtliche, Fachpersonal und Arbeitsteams stärkend und entlastend.

Ein traumasensibler Ansatz kann auf diesen verschiedenen Ebenen angewendet werden, ohne dass es sich um einen klinischen Arbeitsansatz handelt, in dem die traumatische Erfahrung in den Mittelpunkt gestellt wird. Vielmehr geht es darum, dass die Mitglieder der Unterstützungssysteme eine Haltung und Fachlichkeit entwickeln, welche die Menschen, mit denen sie zu tun haben, grundsätzlich stärkt und stabilisiert – basierend auf dem Wissen um die zerstörerischen Folgen von Gewalt und anderen Menschenrechtsverletzungen.

Termin:         Samstag, 14.10.2017

Uhrzeit:        9.00 - 12.15 Uhr

                    inklusive Kaffee- und Teepausen

 

Vertiefendes Seminar (14. und 15.10.2017)

In weiterer Vertiefung zum Thema des Vortrags bieten wir die Möglichkeit an einer anschließenden Fortbildung teilzunehmen, die insbesondere den stress- und traumasensiblen Ansatz in seiner praktischen Anwendung beleuchten wird. Außerdem werden die Themen Selbstfürsorge und Stabilisierung weiter behandelt.

Sie lernen bei der Fortbildung:

  • wie sich Trauma und Gewalt im Kontext von Flucht und Migration auswirken können. Dazu werden Ihnen Grundlagen zu den Themen Trauma, Ursachen sowie Folgen geschlechtsspezifischer und sexualisierter Gewalt vermittelt.
  • wie Sie Stress und Trauma erkennen und darauf kompetent reagieren können.
  • wie Sie erste Anzeichen von Überforderung bei sich und anderen erkennen und darauf mit Selbstfürsorge reagieren.
  • Personen zu stabilisieren und stärken, die Stress- und Traumasymptome zeigen.
  • den stress- und traumasensiblen Ansatz (STA) in Ihrer täglichen Arbeit umzusetzen.

Seminarzeiten:

Samstag 14.10.2017                                                                    

Teilnahme an der öffentlichen Veranstaltung (9-12.15 Uhr)

13:30 – 19:00Uhr                                                                     

20:00 21:30 Uhr (Übungen)

Sonntag 15.10.2017

 09:00 - 12:30 Uhr

 

Alle Schulungen sind inklusive regelmäßiger Kaffee- und Teepausen. Unterbringung und Verpflegung ist im Tagungshaus der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V., in Mehrbettzimmern von 3-8 Personen möglich. Eine Kinderbetreuung ist gewährleistet.

Die Räumlichkeiten der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA sind baulich barrierearm. Bei weiteren Erfordernissen der Barrierefreiheit bitten wir Sie, uns über den Anmeldebogen darüber zu informieren. Wir werden Sie ggf. entsprechend der Kontaktdaten kontaktieren.

Die Teilnahme ist kostenfrei und die Fahrtkosten können bei Bedarf übernommen werden. Die zur Verfügung stehenden Plätze sind begrenzt, daher bitten wir um verbindliche Anmeldung.

 

Referentinnen:

Katja Walterscheid (Diplom-Psychologin, Psychotherapeutin und Transaktionsanalytikerin, Beratung von Schwangeren und jungen Familien, Einzeltherapie Erwachsene (TA), Koordination von Ehrenamtlichengruppen, Schulungen)

Mag. a Dr. in Julia Ha (Psychologin und Mediatorin, Leiterin der youngCaritas der Caritas Vorarlberg, Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg, Interkulturelle Beratungs- und Begleitungsarbeit mit Migrantinnen in Österreich und der Schweiz)

 


 

 gefördert von:     

 

 

 

 

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