Solidarität gibt Frauen Kraft

Frauen in Deutschland sind in hohem Maße von Gewalt betroffen, wobei Migrantinnen in diesem Zusammenhang eine besonders vulnerable Gruppe darstellen. Aktuellen Studien zur Folge

Projekt

„Gewalt ist nichts Natürliches – Solidarität gibt Frauen Kraft“

 

zur Gewaltprävention ergänzend zum bestehendem Angebot und

zur Stärkung des Netzwerkes gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen

Interkulturelles und psycho-soziales Beratungs- und Bildungsangebot zur Bewältigung, Sensibilisierung und Prävention von Gewalt bei Frauen mit Migrationshintergrund.

 

Antragsteller:               Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V.

                                        In der Stehle 26

                                        53545 Kasbach-Ohlenberg

                                        Tel.: 02644 – 60 24 24

                                        E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

2. Situationsbeschreibung:

  • Kurze, aussagekräftige Beschreibung der Situation vor Ort

Frauen in Deutschland sind in hohem Maße von Gewalt betroffen, wobei Migrantinnen in diesem Zusammenhang eine besonders vulnerable Gruppe darstellen. Aktuellen Studien zur Folge gab ein Fünftel der Frauen mit Migrationshintergrund an, aufgrund des Geschlechts, Alters oder der Herkunft benachteiligt oder schlecht behandelt worden zu sein, gegenüber 9 % der Frauen deutscher Herkunft. Frauen türkischer Herkunft waren von körperlicher/sexueller Gewalt durch den aktuellen Partner doppelt so häufig betroffen wie deutsche Frauen. Die Gewaltbelastungen und andere sozio-strukturelle Faktoren – wie geringere und schlechter abgesicherte berufliche und soziale Einbindung – haben einen beträchtlichen negativen Einfluss auf die körperliche und psychische Gesundheit sowie die gesellschaftliche Partizipation und Integration von Migrantinnen in Deutschland. (vgl. BMFSFJ-Studien „Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland“ (2005); die nachfolgende „Vergleichende Sekundäranalyse zur gesundheitlichen und Gewaltsituation von Frauen mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland“ (2008); „Viele Welten leben - Lebenslagen von jungen Frauen mit griechischem, italienischem, jugoslawischem, türkischem und Aussiedlerhintergrund“ ( 2004).

MigrantInnen, die aus Krisen- und Konfliktgebieten kommen oder von besonderer ethnischer Diskriminierung betroffen sind, stellen laut der Angaben des Statistischen Bundesamtes einen Großteil unter den ZuwanderInnen in den letzten dreißig Jahre dar. Sie befinden sich häufig in einer besonders prekären Lage. Obwohl die Problematiken rund um die Themen Gewalt im Namen der s.g. „Ehre“ und Zwangsverheiratungen zunehmend öffentliche Beachtung finden, mangelt es trotz der Brisanz, die dieses Thema für Frauen aus unterschiedlichen ethnischen und religiösen Gruppen aufweist, immer noch an repräsentativen Studien und adäquaten Unterstützungsangeboten für die betroffenen Frauen (vgl. MGFFI NRW). Laut Weltbevölkerungsbericht der UNO werden alljährlich weltweit mindestens 5.000 Mädchen und Frauen aufgrund des Motivs der „sittlichen Ehre“ ermordet. In Deutschland sind in dem Zeitraum zwischen 1996 – 2005 insgesamt 55 Fälle bekannt geworden.

Diese Befunde sowie die Erfahrungen unserer Arbeit in der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e. V. zeigen, dass sehr differenzierte Präventions- und Unterstützungskonzepte für Gewalt betroffene Frauen mit Migrationshintergrund für einen erfolgreichen Integrationsprozess erforderlich sind. Diese müssen dem jeweiligen Bedarf Gewalt betroffener Frauen angepasst sein und die interkulturelle Diversität der unterschiedlichen Migrationsgruppen berücksichtigen.

  • Ort und Umgebung

Das Projekt soll in der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA realisiert werden, die in der Verbandsgemeinde Linz am Rhein, Kreis Neuwied im nördlichen Rheinland-Pfalz liegt.

  • Bevölkerungs- und Sozialstruktur

Laut der Daten des Statistischen Bundesamts zu den Ausländerzahlen in Deutschland vom 29.11.2007 liegt der nichtdeutsche Anteil an der Gesamtbevölkerung bei 8,8 % im Bundesdurchschnitt, bei 10,6 % in Nordrhein-Westfalen (1,9 Mio.) und bei 7,7 % in Rheinland-Pfalz (313.000), im Kreis Neuwied hingegen bei 6,9 % (12.652) und im angrenzenden Rhein-Sieg-Kreis bei 8,4 % (50.276). Davon sind im Durchschnitt jeweils knapp die Hälfte Frauen (ca. 48,7 %), wobei bundesweit wie auch regional der größte Anteil von Nicht-EU-ZuwanderInnen aus der Türkei, Ländern des ehemaligen Jugoslawiens und der russischen Föderation kommt. Somit kommt ein Großteil der Migrantinnen aus Ländern mit Umbruchs-, Krisen- und Konfliktsituationen. Da ein bedeutender Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund aus diesen Ländern in den letzten Jahren eingebürgert wurde, werden diese in den Ausländerstatistiken nicht mehr erwähnt. Sie stellen jedoch einen weiteren bedeutsamen Anteil der Bevölkerung darstellen.

Weiter wird in den Ausländerzahlen 2007 des Statistischen Bundesamts vom 31.12.2007 aufgeführt, dass aus dem türkischen Staatsgebiet zugewanderte Familien das größte Kinderaufkommen haben. Frauen aus diesen Familien sind häufig mit einer enormen Mehrfachbelastung und Herausforderungen in Erziehungsfragen konfrontiert.

  • Soziale Mängel und Konflikte

Familiäre Gewalt sowie strukturelle Benachteiligungen stellen bei Frauen mit Migrationshintergrund ernste Behinderungen für die Entwicklung einer stabilen Persönlichkeit und den Integrationsprozess dar. Die häufig auch mit Gewalt- und Kriegserfahrungen im Heimatland verbundene Entwicklung von Post Traumatischen Stress Syndromen (PTSD), Depressionen, psychosomatisch motivierten Krankheiten einhergehend mit Sucht- und Suizidgefährdung werden durch geschlechtsspezifische Gewalt im familiären Umfeld – wie z.B. körperliche und seelische Gewalt, Zwangsverheiratung, Mord (-Drohungen) im Namen der „Familienehre“ - gravierend verstärkt. (Vgl. Studie Psychological Consequences of Trauma Experiences on the Development of Migrated Kurdish Women in the EU, 2007). Nach unserer Kenntnis wurden in unserer unmittelbareren Umgebung im zweiten Halbjahr von 2007 allein zwei Frauen mit Migrationshintergrund von ihren Ehemännern ermordet.

Begründung der Notwendigkeit der beantragten Maßnahme

Es besteht kein adäquates, niedrigschwelliges Beratungs- und Bildungsangebot mit interkultureller Kompetenz für von Gewalt betroffene Frauen mit Migrationshintergrund in der Region, das eine spezifische Hilfestellung zur Selbsthilfe im Integrationsprozess anbietet. Bestehende Strukturen zum Gewaltschutz wie das Rheinland-Pfälzische Interventionsprojekt gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen (RIGG), Therapieangebote, Interventions- und Beratungsstellen sind in den nicht-deutschen Communities kaum bekannt, bzw. können häufig aufgrund von sprachlichen Verständigungsschwierigkeiten – trotz dringlicher Situationen – nicht ausreichend in Anspruch genommen werden.

Zudem sind ganzheitliche, ressourcenorientierte und –fördernde Ansätze einschließlich psychosozialer Unterstützung notwendig, die Frauen befähigen, Eigenkräfte zur Überwindung von Gewalt- und Krisensituationen freizulegen. Bei der Entwicklung von Strategien und Trainings zur Prävention von Gewalt können Migrantinnen in ihrer eigenen Community aufgrund ihrer kulturellen und sprachlichen Kompetenz sehr viel erfolgreicher sein, als konventionelle Einrichtungen. Deshalb sehen wir die Notwendigkeit, Multiplikatorinnen mit Migrationshintergrund zu fördern, sowohl um den Emanzipationsprozess in ihrem eigenen Umfeld zu verstärken als auch um eine interkulturelle Kompetenz in bestehenden Netzwerken zu etablieren.

  • Trägereignung

Die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA hat sich bisher bereits stark in diesem Bereich durch innovative Initiativen engagiert. Allerdings kann aufgrund der immer weiter steigenden, hohen Nachfrage für Beratung und Aufklärungsarbeit, dieses Angebot nicht mehr lediglich auf ehrenamtlicher Basis durchgeführt werden. Der Kreis von aktiven ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen beträgt ca. 20 Frauen. Dieser aktive Kreis soll noch erweitert werden. Mittlerweile hat unser Verein 107 Mitgliedsfrauen aus ganz Deutschland, davon kommen über 60% aus der hiesigen Region. Es liegt also eine starke regionale Verankerung vor. Auch um das Projekt tragen zu können, ist dieses Engagement notwendig. Das Projekt ist so konzipiert, dass fast ein Drittel der Arbeit neben den eingerichteten Stellen für der Sozialpädagogin und Projektleiterin aus ehrenamtlicher Arbeit besteht.

Durch unsere bisherigen Erfahrungen und unseren Bekanntheitsgrad haben wir einen gewissen Vertrauensvorschuss einhergehend mit kontinuierlichen Anfragen aus der Migrantinnen-Community. Da wir selbst eine Selbstorganisation von und für Migrantinnen und einheimischen Frauen sind, verfügen wir über interkulturelle Kompetenz, können wir umsichtig und sensibel reagieren und handeln. Das ist ein Grund, weshalb wir viele Frauen mit Migrationshintergrund in Notsituationen für dieses Projekt gewinnen und in der Weise begleiten können, dass eine Abbruchquote bei Teilnahme an Regelangeboten sehr gering ausfallen wird, da der Grund für hohe Abbruchquote bei Regelangeboten häufig eine starke psychische Belastung ist, die aus Gewalterfahrungen und strukturelles Benachteiligung resultiert.

Durch die gute Annahme unseres bisherigen Angebots als offenes Haus und der ehrenamtlichen Erstberatung wird deutlich, dass regionaler Bedarf besteht. Wenn eine Frau aufgrund von Gewaltbedrohung, -erfahrungen oder Morddrohung einen Zufluchtsort und Erstberatung benötigt, unterstützen wir sie dabei, die Angebote vorhandener Einrichtungen in Anspruch nehmen zu können.

Vernetzung, Kooperation, Gremien, Mitgliedschaften

Seit der Gründung von der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V. arbeitet ein Teil der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen an der Vernetzung in den regionalen und überregionalen Strukturen. Diese Kontakte sollen durch die Zusammenarbeit mit und durch den Ausbau der Mitarbeit von Fachkräfte weiterentwickelt und professionalisiert werden. In dem Selbstverständnis der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA ist jedoch festgelegt, Angebote als Ergänzung zu bestehenden Strukturen und Aktivitäten zu organisieren.

 

  • stellt Vernetzungsaktivitäten sicher
  • optimiert die inhaltliche Arbeit
  • vermeidet unkoordiniert laufende Doppelangebote
  • schafft mehr Transparenz
  • erleichtert die fachliche Arbeit
  • fördert eine qualifizierte Weiterentwicklung aller beteiligten Organisationen.

 

UTAMARA kooperiert kontinuierlich bedarfsorientiert und ggf. fallbezogen mit diversen weiteren freien Trägern, Institutionen und Behörden:

  • Migrationserstberatungsstellen
  • themenspezifischen Vereinen
  • Frauenprojekten und Frauenhäusern
  • themenspezifischen Beratungsangeboten
  • Selbsthilfeorganisationen
  • Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen (ÄrztInnen, Kräfte des Gesundheitsdienste, PsychologInnen, TherapeutInnen, …)
  • Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragten
  • Integrationsbeiräte
  • Schule, Ausländerbehörde, Jobcenter, ARGE, Gesundheitsamt, etc.

 

 

Gremienarbeit/ sozialraumorientierte Vernetzung und Zusammenarbeit

In folgenden kontinuierlich stattfindenden Gremien ist UTAMRA aktives Mitglied:

  • Runder Tisch gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen (RIGG)
  • AK Migration des DPWV
  • AK Frauen des DPWV

 

Mitgliedschaften:

  • DPWV

3. Zielgruppe:

  • Zielgruppe definieren

Direkte Zielgruppe des Projektes sind von Gewalt betroffene oder bedrohte Frauen mit Migrationshintergrund, vor allem Frauen aus Krisen- und Konfliktgebieten. Prägnant für die Zielgruppe ist eine Vielzahl an potentiellen Traumatisierungsrisiken im Zusammenhang mit geschlechtsspezifischer Gewalt, Kriegs- und Migrationserfahrungen. Trotz Faktoren, die die gesellschaftliche Partizipation erschweren, bemühen sich viele Frauen, für sich und nachfolgende Generationen um eine langfristige Lebensperspektive in Deutschland.

Nebenzielgruppe ist das (Familien-) Umfeld der betroffenen Frauen, da auch sie häufig mit belastet sind. Sie können mit bewusstem Umgang zur Stabilisierung der Frauen beitragen.

Indirekte Zielgruppe des Projektes sind Frauennetzwerke und Einrichtungen des Gemeinwesens, die mit der direkten Zielgruppe in Kontakt stehen  und für ihre Bedürfnisse Angebote entwickeln wollen.

Als Multiplikatorinnen des Projektes sollen vor allem qualifizierte Frauen mit Migrationshintergrund bei der Vermittlung von interkultureller Kompetenz an die indirekte Zielgruppe fungieren.

 

Warum ist es notwendig gerade für diese Gruppe etwas zu tun?

Die oben dargestellten sozialen Mängel und Konflikte können in vielen Fällen lebens- und gesundheitsbedrohliche Risiken für die Zielgruppe darstellen. 2007 mussten wir in unmittelbarer Umgebung zwei Fälle von s.g. Ehrenmorden und mehrere Selbstmorde in der MigrantInnen-Community miterleben. Diese Fälle zeigen uns eindrücklich die Notwendigkeit, Signale von Frauen, die auf Sicherheitsbedenken hindeuten, ernst zu nehmen. Frauen, die versuchen der Spirale häuslicher Gewalt durch Trennung, bzw. Scheidung zu entkommen, werden häufig über Jahre hinweg noch durch Ex-Partner und / oder das Familienumfeld mit Gewalt und Drohungen unter Druck gesetzt.

In diesem Zusammenhang stehende Langzeitbelastungen und die Gefährdung folgender Generationen durch potentielle Sekundärtraumatas stellen Risiken für die Reproduktion von Gewalt und das Entstehen von Parallelgesellschaften dar. Die Erfahrung hingegen, dass Einrichtungen des Gemeinwesens die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen und eine positive Hilfestellung zur Konfliktlösung und Selbstfindung leisten, befördert das interkulturelle Zusammenleben.

 

 

 

 

 

 

 

4. Projektziele und Indikatoren:

  1. Oberziel:   Ressourcenorientiertes Empowerment (Stärkung von Frauen) und Emanzipation von Zuwanderinnen durch Hilfe zur Selbsthilfe
    Indikatoren:

-       Anzahl der Anfragen von Gewalt betroffenen Frauen mit Migrationshintergrund
15 Anfragen pro Monat

-       Anzahl von Frauen in (angeleiteten) Selbsthilfegruppen-Treffen

-       Anzahl der Teilnehmerinnen an (angeleiteten) Selbsthilfegruppen

-       Anzahl der Selbsthilfegruppenneugründungen Ziel ist je eine im Kreis Rhein-Sieg und in Neuwied

Unterziel: Heranführung an die örtlichen Einrichtungen und Angebote
Indikatoren:

  • Anzahl der Informationsveranstaltungen
  • Anzahl der Teilnehmerinnen an Informationsveranstaltungen
    20 TeilnemherInnen pro Veranstaltung
  • Anzahl der Weitervermittlung an Integrationsangebote (JMD, MEB, Sprachförderung usw.) u.a. Einrichtungen (Interventionsstellen, Frauenhäuser, medizinische Dienste, Jugendamt usw.)

Unterziel: Motivation zur Partizipation am gesellschaftlichen Leben
Indikatoren:

  • Anzahl der Frauen mit Migrationshintergrund, die über Möglichkeiten zur Berufs- und Bildungsberatung informiert wurden
  • Anzahl der Informationsveranstaltungen
  • Anzahl der gewonnenen Ehrenamtlichen

 

  1. Oberziel:  Prävention von Gewalt und Suchtgefährdung
    Indikatoren:

-       Anzahl der Ratsuchenden bzgl. Gewaltsituationen

-       Anzahl der Ratsuchenden bzgl. Suchtverhalten

 

Unterziel: Enttabuisierung familiärer und geschlechtsspezifischer Gewalt
Indikatoren:

  • Anzahl der verteilten Informationsmaterialien
  • Anzahl der durchgeführten Informationsveranstaltungen
  • Anzahl der Teilnehmerinnen an Informationsveranstaltungen
  • Anzahl der (Selbst-)AnzeigerInnen von Gewalterfahrungen

 

Unterziel: Stabilisierung der Persönlichkeit der betroffenen Frauen
Indikatoren:

  • Anzahl von (angeleiteten) Selbsthilfegruppen-Treffen zur Bewusstwerdung über Problemursachen, Ressourcen und Lösungsansätze sowie Entwicklung von eigenen Lebensperspektiven
  • Anzahl der Teilnehmerinnen an (angeleiteten) Selbsthilfegruppen
  • Anzahl der Weitervermittlung an weitergehende Therapie- und Beratungsangebote

 

Unterziel: Sensibilisierung der indirekten Zielgruppe bzgl. Gewalt- und Suchtrisiken bei Frauen mit Migrationshintergrund

Indikatoren:

  • Anzahl der Kontakte zu Einrichtungen
  • Anzahl der Kontakte zu Fachleuten
  • Anzahl der Trainings zu interkultureller Kompetenz bzgl. Gewalt- und Suchtrisiken bei Frauen mit Migrationshintergrund
  • Anzahl der TrainingsteilnehmerInnen zu interkultureller Kompetenz

 

3.Oberziel:     Wechselseitige „interkulturelle Öffnung“ und Erhöhung der sozialen
Integration von Zuwanderinnen

Indikatoren:

-       Anzahl der Kooperationspartner aus der Aufnahmegesellschaft

-       Anzahl der Kooperationspartner der MSO

-       Anzahl der gemeinsam durchgeführten Veranstaltungen

 

Unterziel: Aufklärung und Sensibilisierung der Aufnahmegesellschaft (durch Multiplikatorinnen)

Indikatoren:

  • Anzahl der Qualifikationsmaßnahmen für Multiplikatorinnen mit Migrationshintergrund
  • Anzahl und Qualifikation der neu-geschaffenen Multiplikatorinnen
  • Anzahl der von Multiplikatorinnen durchgeführten Maßnahmen

 

Unterziel: Austausch über sozial-gesellschaftliche Entwicklungen, Werte und Normen in verschiedenen Kulturen

Indikatoren:

  • Anzahl der durchgeführten Aktivitäten
  • Anzahl der TeilnehmerInnen an Aktivitäten

 

Unterziel: Erziehungskompetenz der Zuwanderinnen soll erweitert werden

Indikatoren:

  • Anzahl der Ratsuchenden
  • Anzahl der initiierten Kontakte zwischen Eltern, Bildungs-, Beratungs- und Erziehungseinrichtungen
  • Anzahl der Angebote zu pädagogischen Themen

5. Projektinhalte:

  • Durch welche Projektinhalte sollen die Zielgruppen und Ziele erreicht werden?

Viele Frauen mit Migrationshintergrund sind durch Diskriminierungserfahrungen innerhalb und außerhalb ihrer Familie und das Umfeld eingeschüchtert. Hierdurch können sie ihre Kompetenzen und Ressourcen nicht gezielt einsetzen. Durch unsere begleiteten Selbsthilfegruppenangebote und unser individuell angepasstes Beratungs- und Begleitprogramm soll die Zielgruppe zur Nutzung bestehender Einrichtungen, Behandlungs- und Nachsorgeprogramme im Bereich des Gewaltschutzes, der Suchtprävention und Integration ermutigt werden. Sie sollen adäquate Konfliktlösungsstrategien erlernen, ihr Selbstbewusstsein, ihre Emanzipation, ihre gesellschaftliche Partizipation und Erziehungskompetenzen stärken.

 

  • Kurze Beschreibung der geplanten Maßnahme mit Begründung

Das interkulturelle und psycho-soziale Beratungs- und Bildungsangebot zur Bewältigung, Sensibilisierung und Prävention von Gewalt bei Frauen mit Migrationshintergrund basiert auf fünf elementaren Säulen:

(1) Einrichtung einer niedrigschwelligen Anlaufstelle mit psycho-sozialen und pädagogischen Beratungsangeboten für Migrantinnen mit Gewalterfahrungen (direkte Zielgruppe)

(2) Begleiteter Aufbau von Selbsthilfegruppen zur Überwindung von Einsamkeit, Ängsten und Tabus bei der Bewältigung von Gewalterfahrung und Unterstützung des Integrationsprozesses der direkten Zielgruppe

(3)Aufklärungs- und Informationsangebote für Angehörige und das Umfeld der von Gewalt betroffenen Frauen (Nebenzielgruppe)

(4) Trainingskurse und Netzwerkarbeit zur Förderung der interkulturellen Kompetenz bei Multiplikatorinnen, Fachkräften und bestehenden Einrichtungen des Gemeinwesens (indirekte Zielgruppe)

(5) Öffentlichkeitsarbeit und Publikationen zur Unterstützung der Aufklärungsarbeit bzgl. der Zielgruppen, sowie Dokumentation und Bewertung der Projektergebnisse

Über diese fünf, einander ergänzende Säulen des Projektes sollen die Frauen mit Migrationserfahrung bei der Bewältigung von unterschiedlich gelagerten Gewalterfahrungen unterstützt, weiteren Gewalterfahrungen vorgebeugt und den Frauen zu einer Erhöhung ihrer sozialen Integration in Deutschland verholfen werden.

 

6. Projektverlauf / Methoden

  • Darstellung eines strukturierten Projektverlaufs

Maßnahme 1: Niedrigschwellige Anlaufstelle mit psycho-sozialen und pädagogischen Beratungsangeboten für Migrantinnen mit Gewalterfahrungen

Ort: Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V.

Zeitraum: Die Maßnahme soll über den gesamten Zeitraum des geplanten Projektes laufen.

Bekanntmachung: Die Maßnahme soll über Presse- und Öffentlichkeitsarbeit breit bekannt gemacht werden. Weiter sind gezielte Vorstellungen in Netzwerkeinrichtungen, Einrichtung, Behörden, Verbände und Fachkräfte, die zu der potenziellen Zielgruppe kontakt haben könnte geplant.

Geplante Durchführung: Der telefonische Beratungsdienst bietet 5 Tage pro Woche Frauen mit Migrationshintergrund eine unterstützende Hilfestellung. Es können auch persönliche Gesprächstermine abgesprochen werden. In akuten Fällen von Gewaltbedrohung (z.B. bei familiärer Gewalt oder Zwangsheirat) soll kurzfristig auch ein Aufenthalt für die betroffene Frau ermöglicht werden. In den meisten Fällen werden adäquate Regeldienste vermittelt. Um der Gefahr vorzubeugen, dass sie die Angebote der Regeldienste zu früh abbrechen, würden Mitarbeiterinnen der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA sie ehrenamtlich begleiten und für sie dolmetschen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen können sich in schwierigen Situationen und Fällen mit der Fachkraft beraten und absprechen.

 

Maßnahme 2: Begleitete Selbsthilfeangebote und Aufbau von Selbsthilfegruppen

Ort: Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V.

Zeitraum: Nach drei monatiger Vorlaufzeit sollen einmal pro Monat ein Wochenende lang über den Zeitraum von jeweils 8 Monaten pro Gruppe innerhalb dieser drei Jahr durchgeführt werden.

Bekanntmachung: Die Bekanntmachung soll nach dem Schneeballprinzip funktionieren. D.h. die Informationen über diese Maßnahme werden an entsprechende Frauenvereine der Communities oder Beratungsstellen weitergegeben, damit diese dann innerhalb ihrer die Maßnahme an betroffene Frauen weitergeben können.

Geplante Durchführung: Drei Gruppen bestehend aus jeweils 10 Frauen mit Migrationshintergrund, die aufgrund von Gewalterfahrungen traumatisiert sind, sollen zusammengestellt werden. Die Gruppen sollen unter der Anleitung von pädagogisch-psychologischen Fachkräften zusammenkommen. An jedem Wochenende soll ein Tag dem Austausch zur Bewältigung und Vorbeugung von Gewalterfahrungen, der andere Tag gemeinsamen sozial-kulturellen Aktivitäten und der Aufklärung über das Gemeinwesen, die rechtlichen und gesellschaftliche Situation in Deutschland gewidmet werden. Bei Bedürfnis können die Teilnehmerinnen auch Einzelberatung in Anspruch nehmen. Ziel des Gruppenangebotes ist es, Frauen den Schritt aus der Isolation zu erleichtern, ihre Probleme zu enttabuisieren und besprechbar zu machen. Mit steigendem Selbstbewusstsein und den erworbenen Kenntnissen sollen die Teilnehmerinnen ermutigt werden, an ihrem Wohnort den Aufbau von Selbsthilfegruppen mitzugestalten.


Da die Teilnehmerinnen verschiedene Sprachen sprechen, steht eine Dolmetscherin für alle Wochenenden zur Verfügung. Die Sprachen der Teilnehmerinnen werden bei der Anmeldung aufgenommen und eine entsprechende Dolmetscherin wird dann zur Verfügung stehen.

1. Wochenende:
- Kennenlernen der Gruppenteilnehmerinnen, des Programms und der Frauenbegegnungsstätte
  UTAMARA
- Theoretische Einführung zur Definition und Thematik von Gewalt gegen Frauen
- 1. Austausch über die eigenen Lebens- und Migrationsgeschichten
Das Kennenlernen, die Programmvorstellung und die theoretische Einführung sowie Versorgung und Organisation werden von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA sowie von der Projektleiterin Meike Nack übernommen. Der Austausch über die eigenen Lebens- und Migrationsgeschichten wird durchgeführt unter Anleitung einer Sozialpädagogin und von psychotherapeutische Fachkraft begleitet.

2. – 4. Wochenende:
- Theoretische Einführung zu Traumatisierungen
- Austausch über die erlebten Gewalterfahrungen
- Hintergrundinformationen zu den Herkunftsländern mit deren politischen und gesellschaftlichen
  Verhältnissen
Für die theoretische Einführung sowie ein Teil angeleiteten Gruppenarbeit wird ehrenamtlich der Soziologin Fadime Senpinar übernehmen, die sich auf die anleitende Gruppenarbeit mit traumatisierten Frauen spezialisiert hat und zu Traumatisierung forscht. Der Austausch über die erlebten Gewalterfahrungen wird durchgeführt unter Anleitung einer Sozialpädagogin und von psychotherapeutische Fachkraft begleitet. Die Hintergrundsinformationen zu den Herkunftsländern mit deren politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen werden in ehrenamtlicher Arbeit von der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V. zusammengestellt und präsentiert.

5. Wochenende:
- Lebens- und Migrationsgeschichten der Frauen mit Träumen, Hoffnungen und Zielen
- Lebensumfeldes und Tätigkeiten im Herkunftsland und in Deutschland
Der Austausch über die erlebten Gewalterfahrungen wird durchgeführt unter Anleitung einer Sozialpädagogin und von psychotherapeutische Fachkraft begleitet. Für dieses Wochenende ist die Beteiligung einer Frau aus der Sozial- und Rechtsberatung vorgesehen. Es muss allerdings erst noch angefragt werden, ob bei den vorhandenen IST-Stellen jemand bereit ist, dies an einem Wochenendtermin zu übernehmen. Weiter ist geplant an diesem Wochenende auch verschiedene Ausdruckformen wie Theater, Malen, Zeichnen oder Tonarbeit einzusetzen, die von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen aus der Theaterpädagogik oder Gestaltungstherapie angeleitet werden können.

6. Wochenende:
- Wünsche und Ziele für das Leben in Deutschland
- Diskussion in der Gruppe über Handlungsoptionen: unterstützende Stellen und Fachkräfte,
  regionale Strukturen, rechtliche Möglichkeiten
Das Wochenende wird unter Anleitung einer Sozialpädagogin durchgeführt und von psychotherapeutische Fachkraft begleitet. Für dieses Wochenende ist die Beteiligung einer Frau aus der Sozial- und Rechtsberatung vorgesehen. Dieses Wochenende ist in Kooperation mit einer der vorhandenen Beratungsstellen, vorausgesetzt die Bereitschaft für den Wochenendtermin wäre vorhanden, und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Frauenbegegnungsstätte angeboten werden.

7. Wochenende:
- Was sind Selbsthilfegruppen?
- Wie kann eine solche aufgebaut werden?
- Wie könnte die Arbeit einer Selbsthilfegruppe aussehen?
- Welche Bedingungen sind dafür notwendig?
- Welche Netzwerke bestehen bereits durch eigene Erfahrungen?
- Welche Netzwerke müssen noch ausgeweitet werden?
- Wie erreichen wir die Zielgruppe?
Das Wochenende wird unter Anleitung einer Sozialpädagogin durchgeführt und von psycho-therapeutischer Fachkraft begleitet. Weiter sollten mehrere Frauen, die aus ihren eigenen Erfahrungen mit den Aufbau von Selbsthilfegruppen berichten können, als Referentinnen eingeladen werden.

8. Wochenende: Gemeinsames Wochenende aller Gruppen
- Kennenlernen und Austausch über die Erfahrungen während des Seminars
- Präsentation der verschiedenen Konzepte und ersten Arbeiten in den eigenen
  Selbsthilfegruppen, Diskussion
- Bewertung der Maßnahme durch die Teilnehmerinnen
Für dieses Auswertungs- und Präsentationswochenende sind alle kontinuierlich mitarbeitenden Frauen eingeplant, um die gemeinsame Arbeit mit den Teilnehmerinnen zu reflektieren.

 

Maßnahme 3:Aufklärungsangebote

Ort: Diese Maßnahme ist sowohl in der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V. geplant als auch extern durchführbar.

Zeitraum: Während des gesamten Zeitraumes soll diese Maßnahme mindestens 3 Mal durchgeführt werden. Nach Anfrage kann sie aber bis zu 10 Mal durchgeführt werden. 

Bekanntmachung: Um diese Maßnahme bekannt zu machen, werden sowohl Familienangehörigen der Betroffenen angesprochen, als auch potenzielle Veranstaltungsorte wie Vereine oder Einrichtungen gesucht.

Geplante Durchführung: Für Angehörige der von Gewalt betroffenen, bzw. traumatisierten Frauen soll im Rahmen von Informationsveranstaltungen an wechselnden Veranstaltungsorten durchgeführt werden. Hierdurch soll zur Sensibilisierung des Umfelds und zu einem besseren Verständnis füreinander beitragen werden. Inhaltlich werden in dieser Maßnahme auch die Ergebnisse der Selbsthilfegruppen.

 

Maßnahme 4: Trainingskurse und Netzwerkarbeit

Ort: Diese Maßnahme ist sowohl in der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V. geplant als auch extern durchführbar.

Bekanntmachung: Die Bekanntmachung erfolgt über eine breite Einladung an die bereits vorhandenen und potenzieller Netzwerkestrukturen.

Zeitraum: Diese Maßnahme soll über den gesamten Zeitraum des Projektes angeboten werden. Es sollen mindestens drei und es können zeitlich max. zehn Trainingskurse angeboten werden.

Geplante Durchführung: Diese Maßnahme ist ein Angebot zur Förderung der interkulturellen Kompetenz der indirekten Zielgruppe, die von Gewalt betroffenen Frauen mit Migrationshintergrund aufgesucht wird, wie z.B. ÄrztInnen, AnwältInnen, MitarbeiterInnen in MEB’s, Frauenhäusern, Beratungsstellen etc., sollen durchgeführt werden. Die Trainingskurse können in unterschiedlicher sowohl als Kurzangebot oder auch als mehrtägiges Seminar angeboten werden.

Die Netzwerk soll stark ausgeweitet werden: Die vorhandene Kompetenz der Mitarbeiterinnen von UTAMARA ermöglicht eine vielseitige Aufklärung in einem breiten Netzwerk und neue Kooperationen mit gleichgesinnten Projekten oder Einrichtungen. So können die Kurse in Kooperation als Angebot zum Thema Integration mit einer Organisation wie dem DPWV veranstalten werden.

Bereits vorgesehene Referentinnen für den Kurs Interkulturelle Kompetenz – Grundlagen für die soziale Arbeit ist die Diplom Pädagogin Emra Ilgün.

 

Maßnahme 5:Öffentlichkeitsarbeit und Publikationen:

Zeitraum: Diese Maßnahme soll über den gesamten Zeitraum des Projektes angeboten werden.

Geplante Durchführung: Diese Maßnahme ist sowohl von Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V. geplant als auch in Kooperation durchführbar. Es soll eine Informationsbroschüre erstellt und verbreitet werden, die sowohl über die Beratungsangebote informiert, als auch zur Enttabuisierung von unterschiedlichen Formen von Gewalt gegen Frauen in MigrantInnen-Communities beiträgt und Wissen über die Auswirkungen von Gewalt vermittelt.

Mit der Veröffentlichung von Jahresberichten sollen anhand der erhobenen Daten die Problemfelder genauer analysiert werden. Hierdurch sollen lokalen, regionalen und nationalen Einrichtungen neue Handlungsperspektiven ermöglicht werden.

Außerdem ist eine umfassende Presse- und Medienarbeit geplant, die über Hintergründe und Ziele, das Projekt selbst, die Arbeit und Kooperationen der Frauenbegegnungsstätte aufklären soll.

 

 

 

 

7. Nachhaltigkeit:

Die Nachhaltigkeit des Projektes soll durch folgende Projektkomponenten gewährleistet werden:

  • Hilfe zur Selbsthilfe: Aufbau und Stärkung von Selbsthilfestrukturen in der Bewältigung und Prävention von Gewalt bei Frauen mit Migrationserfahrungen – positive Beispiele sollen einen progressiven Schneeballeffekt in den Sozialstrukturen der MigrantInnnen-Communities auslösen. Die Selbsthilfegruppen sollen auch nach dem Projektende ohne professionelle Hilfestellung von außen weiter bestehen.
  • Ergänzung, interkulturelle Sensibilisierung und Qualifizierung von bestehenden Netzwerken, Einrichtungen und Strukturen, so dass die in dem Projekt erarbeiteten Kompetenzen und Kooperationen auch nach Projektabschluss verwertet und fortentwickelt werden.
  • Die Intensive Zusammenarbeit und der Austausch von ehrenamtlichen und professionellen Mitarbeiterinnen der Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V. sorgt für eine Weiterbildung. So gewinnt nachhaltig die ehrenamtliche Arbeit der Frauenbegegnungsstätte an Professionalisierung und Qualität.
  • Aktivierung und Qualifizierung von Multiplikatorinnen: Dies führt zu einer Verankerung der Informationen und Kompetenzen in den ethnischen Communities. Auch nach Ablauf des vorliegenden Projektes werden diese Frauen sich selbstständig für dieses Thema engagieren und weitere Verbündete in ihren Communities gewinnen.
  • Dokumentation und Veröffentlichung der Projektergebnisse, um die aus dem Projekt gewonnenen Erkenntnisse und Schlussfolgerungen festzuhalten und einer möglichst breiten Gruppe in der Fachwelt zukommen zu lassen, so dass diese die Ergebnisse für ihre Arbeit verwerten können.

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Aktuelle Veranstaltungen

Aktuelle Termine finden Sie auch auf unserer Facebook-Seite (@UTAMARA.06)

 

23.04.2019 Benefizfestival "Seven Bands in Concert" in der Stadthalle Linz

21. - 27.04.2019 Ferienfreizeit für Junge Frauen

 

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